Die zweite Ausgabe des zweitägigen Kunst-Festivals Art(e)facts findet am 18. und 19. Juli statt.
Open-Air-Galerie und DJ-SetsArt(e)facts-Festival kommt ins Kölner Parkcafé

Im Parcafé finden auch regelmäßig Kulturveranstaltungen statt.
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Zwei Tage Non-Stop-Kunstinstallationen, Musik und Debatten: Das steht auf dem Programm des Art(e)Facts-Festivals, dessen zweite Ausgabe am Samstag, 18. und Sonntag, 19. Juli im Deutzer Parkcafé stattfindet. Das Format feierte vergangenes Jahr im Biergarten und Club Garagen in Ehrenfeld Premiere. Nun fiel die Wahl auf das rechtsrheinische Café im Rheinpark. Gelände und Café verwandeln sich ab Samstag, 14 Uhr zur Open-Air-Galerie.
Vier Künstler – Slanted aus Karlsruhe, Larissa Krüger aus Berlin, Mago Dovjenko aus Berlin und Kristel aus Köln – präsentieren ihre Arbeiten: von Fotografie über Gemälde bis großflächigen Installationen. Parallel gibt es Programm auf dem Dach. Von Yoga am Morgen, Live-Painting, Eisbaden bis hin zu DJ-Sets.
Der Höhepunkt am Samstagabend: Ein professioneller Skateboard-Wettbewerb, der um 18.30 Uhr startet und bei dem Skater auf einer urbanen Kunstinstallation antreten.

Sinan Senyurt vor dem Sneakerladen Coziness in der Maastrichter Straße. Hier organisiert der Eventmanager auch kulturelle Veranstaltungen.
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Sonntag wird im Parkcafé auch das WM-Finale ausgestrahlt
Sonntag geht das Programm mit Kunst und Musik weiter. Das Art(e)Facts-Festival um Veranstalter Sinan Senyurt hat auch den Anspruch, kulturpolitische Debatten anzustoßen. Bei einer Panel-Diskussion unter dem Titel „Kulturelle Freiräume“, die Samstag von 16 bis 17 Uhr diskutieren Sven Lehmann, Bundestagsabgeordneter für die Grünen aus Köln, Vertreter der Kölner Klubkomm, dem Verband der Kölner Clubs und Veranstalter, und Sinan Senyurt, Gründer des Festivals. Welche Räume sind bedroht, wo entstehen Räume für künstlerischen Ausdruck und wie kann man die Zukunft gestalten? Diesen Fragen widmen sich die Diskussionsteilnehmer.
Während des Festivals werden auch Dokumentationen und künstlerische Filme gezeigt, auch das WM-Finale wird am Sonntag um 21 Uhr übertragen. Zur ersten Ausgabe kamen laut Veranstalter rund 1500 Besucher. (gam)
Der Eintritt kostet 25 bis 65 Euro. Tickets gibt es auf rausgegangen.de