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Zelt mit WeihnachtsatmosphäreKölner Weihnachtscircus öffnet bald seine Pforten

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Zu sehen sind die Aufbauarbeiten des Kölner Weihnachtscircus an der Zoobrücke.

Die Aufbauarbeiten des Kölner Weihnachtscircus an der Zoobrücke haben begonnen.

Der Aufbau des Kölner Weihnachtscircus in Deutz hat Mittwochmorgen begonnen. 85 Mitarbeiter sind beim Aufbau an der Zoobrücke tätig.

85 Mitarbeiter, darunter Fahrer, Elektriker und Köche sind bei dem diesjährigen Weihnachtscircus in Köln Deutz dabei. Am Mittwoch begannen die Aufbauarbeiten. Das blau-weiß gestreifte Zirkuszelt hat eine Höhe von 20 Metern und Platz für 1800 Zuschauer. Das Zelt wird in den nächsten Tagen mit weihnachtlicher Dekoration beschmückt. Zwei Lastwagen mit Möbeln, Beleuchtung und Tannenbäumen beliefern den Zirkus, um eine winterliche Atmosphäre zu schaffen. Beim Aufbau des Zirkuszelts ist der Platz an der Zoobrücke besetzt mit vielen Transportern und großen Anhängern.

Kölner Weihnachtscircus erwartet 10.000 Besucher

Zum achten Mal in Folge erwartet der Weihnachtscircus 80.000 Besucher zum Festzelt in Deutz, um einen Nachmittag oder Abend im Zirkus mit Winter-Flair zu erleben. Nicht nur das imposante Zelt trägt zum Erlebnis bei, sondern auch 140 Künstler und Künstlerinnen aus aller Welt. Dieses Jahr sind sieben Künstlerinnen aus der Mongolei neu mit dabei. Die „Shooting-Stars“ verbiegen ihre Körper mit starker Flexibilität und türmen sich zu menschlichen Pyramiden aufeinander.

Zusätzlich balancieren sie auf den Händen und nutzen dabei Pfeil und Bogen mit den Füßen. Für Lachen und Komik sorgt auch der berühmte Zirkusclown und Pantomime „Andrey Jigalov“. Der Künstler war vor 20 Jahren bekannt aus dem Circus Roncalli und tritt nun erstmals wieder in Köln auf. Die weite gelbe Cordhose ist das Markenzeichen des gebürtigen russischen Künstlers.

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„Tierisch komisch“ wird die Darbietung des Tierdompteurs „Andrejs Floderov“. Mit dressierten weißen Tauben und einem Hund präsentiert er originelle Kunststücke. Der Kölner Wintercircus arbeitet grundsätzlich mit Kleintieren. „Größere Tiere sind, vor allem im Winter, mit mehr Aufwand verbunden“, sagt Zirkus-Inhaber Ilja Schmitt. 

Kölner Weihnachtscircus ist ein Familienunternehmen

Der gebürtige Holländer ist bereits seit etwa 25 Jahren im Zirkusgeschäft tätig. Angefangen im russischen Staatszirkus, war er mit dem berühmten Zirkusclown Oleg Popov in Holland auf Tour. Der Zirkusinhaber hat das Geschäft von seinem Vater Willem Schmitt übernommen. Der damalige Journalist hat das Zirkusgeschäft eigentlich als Hobby gestartet. Heute unterstützen auch seine Enkelkinder im Marketing und bei der Administration des Familienunternehmens. „Wir sind im Zirkus wie eine Familie. Wir sorgen für eine gute Beherbergung unserer Künstler und bringen sie in guten Hotels unter. Das trägt alles zum Wohlfühlfaktor bei. Dieses Wohlfühlerlebnis spüren auch unsere Besucher. Sie treffen sich hier mit der ganzen Familie. Das ist auch schön für uns zu sehen“, so Schmitt. 

Der Kölner Weihnachtscircus öffnet fast täglich seine Manege vom 1. bis zum 31. Dezember. Tickets für 23,60 Euro finden sich auf www.koelner-weihnachtscircus.de.

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