Rund 100 Millionen Euro will Peek & Cloppenburg auf der Schildergasse investieren. Doch die Höhe der Pläne bleibt ein Thema.
Kölner HöhenkonzeptKommt die geplante Dachterrasse in der City doch nicht?

Diese Visualisierung zeigt den Anbau samt Verbindung zum Weltstadthaus.
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Der 39,50 Meter hohe Neubau neben dem Weltstadthaus von Peek & Cloppenburg auf der Schildergasse bleibt trotz des Verzichts auf die ursprünglich vorgesehene Höhe von 70 Metern möglicherweise ein Fall für das Höhenkonzept. Das liegt vor allem am geplanten gläsernen Panoramaaufzug, der außen am Gebäude auf die angedachte Dachterrasse für die Öffentlichkeit führen soll. Er soll 43,70 Meter hoch sein (siehe Bild).
Die Stadt wendet das neue Höhenentwicklungskonzept ab einer Höhe von 40 Metern an. Die Verwaltung schreibt auf ihrer Internetseite: „Tritt dieser sogenannte Auslöser ein, kann die Eignung des Vorhabens geprüft und die Planungsstufen des Höhenentwicklungskonzeptes durchlaufen werden.“ Es wäre also ein weiterer Schritt im Genehmigungsverfahren nötig, mit dem Risiko, dass die Prüfung auch negativ ausfallen könnte.

Die neuen Pläne zeigen den Unterstand auf dem Dach sowie den Aufzug am Gebäude.
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In einer Präsentation für den am Dienstag tagenden Gestaltungsbeirat des Stadtrates hat Peek & Cloppenburg sogar eine Variante ohne Dachterrasse erarbeitet, obwohl das Unternehmen die Dachterrasse will. Eine Sprecherin sagte: „Unsere Planungen hängen davon ab, was sich der Gestaltungsbeirat wünscht.“
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Beirat unterstützt Pläne grundsätzlich
Die neuen Planungen gehen zurück auf die Sitzung des Gestaltungsbeirates im Juli. Das Gremium befürwortete die Pläne grundsätzlich, wies aber darauf hin, dass die Dachterrasse einen Bereich erhalten soll, der vor Sonne oder Regen schützen soll.
Der Beirat empfahl, diesen Bereich so zu planen, „dass kein Konflikt mit dem Höhenkonzept entsteht. Bei Überschreiten der 40-Meter-Grenze ist ein politischer Beschluss erforderlich.“

So soll der Panoramaaufzug einmal aussehen.
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Und eben der Aufzug (43,70 Meter) an der Cäcilienstraße als auch der Unterstand (42,30 Meter) liegen über der Grenze von 40 Metern. Laut einer Unternehmenssprecherin soll der Unterstand aber ohnehin nur in den Sommermonaten aufgebaut sein.
Sie sagte: „Es handelt sich lediglich um einzelne Punkte, die höher sind.“ Laut der Sprecherin hätte ein Aufzug im Inneren den Nachteil, dass er vom letzten Geschoss auf das Dach nicht barrierefrei wäre.

So präsentierte das Unternehmen die Dachterrasse.
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Wie berichtet, will Peek & Cloppenburg das derzeitige Gebäude an der Cäcilienstraße abbrechen und dort das neue Haus errichten. Der Neubau und das 34 Meter hohe Weltstadthaus werden verbunden.
In dem Neubau soll es Büros, Gastronomie, einen Veranstaltungssaal und möglicherweise ein Hotel und eine Kita geben. Die Verkaufsflächen von Peek & Cloppenburg werden reduziert.

