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Kommentar zur wilden MüllkippeKölner, räumt Euren Abfall weg!

1 min

Eine alte Kommode.

  1. Ein Gebüsch am Zülpicher Wall zählt zu den wohl größten wilden Müllhalden der Stadt.
  2. Erst der Hinweis eines zugezogenen Studenten rief die Abfallwirtschaftsbetriebe auf den Plan.

Innenstadt – Den scherzhaften Spruch „Liegen lassen, tritt sich fest“ hat wohl jeder schon mal gehört, wenn etwas zu Boden gefallen ist. Am Zülpicher Wall – und beileibe nicht nur dort – liegt an einer Böschung so manches auf dem Boden.

Eine Fahrradleiche liegt im Gestrüpp am Bahndamm.

Es ist nicht vom Himmel gefallen, sondern wurde mutwillig hingeworfen oder abgelegt. Und als ob das Verhalten solch gedankenloser Zeitgenossen nicht schon ärgerlich genug wäre, bleibt das Gerümpel über Monate liegen – ohne dass die Stadt oder die Bahn, offenbar nicht wissend, wer von beiden zuständig ist, sich zuständig fühlen.

Die Kette eines Raupenfahrzeugs liegt auf dem Boden.

Zustände wie am Zülpicher Wall sind kein Einzelfall. Da kommt schon die Frage auf, ob es tatsächlich nur ein paar wenige Zugezogene aus gepflegten Dörfern sind, die so etwas stört und den Abfallwirtschaftsbetrieben einen Hinweis geben?

Es kann doch nicht sein, dass der Eindruck aufkommt, der Rest der Kölner habe entweder schon resigniert oder produziere munter selber wilde Müllkippen.

Kleine Erinnerung: Müll, der einfach liegen gelassen wird, tritt sich eben nicht fest. Schade, aber wahr.