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Von Köln nach NaxosDer Leiter des Bürgerhaus Stollwerck hat seinen ersten Roman geschrieben

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Ein Mann mit schwarzem Haar und Brille steht vor einem Backsteingebäude, ein Buch in der Hand und einen kleinen Hund auf dem Arm.

Bürgerhausleiter Christian Rahmfeld hat im April seinen Debütroman „Das Gold des Dionysos“ veröffentlicht. Hund Apollo hat beim Entspannen in den Schreibpausen geholfen.

„Das Gold des Dionysos“ heißt der Debütroman von Christian Rahmfeld. Er nimmt Leser mit auf eine Reise, die Mythologie, Freundschaft und erste Liebe verbindet.

Kurz vor den Sommerferien machen die fünfzehnjährigen Freunde Robert und Ben im vermeintlich verschütteten Keller des Bürgerhauses Stollwerck einen ungewöhnlichen Fund: ein Säckchen mit antiken Goldmünzen. Die Spur führt zu einer über 3000 Jahre alten Opfergabe für Dionysos, den griechischen Gott des Weines. Für die beiden beginnt eine abenteuerliche Reise vom Rheinland bis auf die Insel Naxos – voller Verfolgung, Entführung und Begegnungen mit Figuren aus der griechischen Mythologie.

Diese Geschichte erzählt Christian Rahmfeld in seinem Debütroman „Das Gold des Dionysos“, der gerade erschienen ist. Der 57-Jährige leitet das Bürgerhaus Stollwerck – und verknüpft in seinem Buch bewusst reale Orte mit fiktionalen Elementen. „Ich hatte schon lange den Wunsch, die Geschichten, die mir einfallen, aufzuschreiben“, sagt Rahmfeld. Besonders wichtig sei ihm die Authentizität der Handlungsorte gewesen: „Die Handlung beginnt in Köln, wo ich lebe, im Bürgerhaus, wo ich arbeite. Dann geht es relativ schnell nach Naxos, wo ich seit mehr als zwanzig Jahren mit meinem Mann und Freunden hinfahre und viel Zeit verbringe. Diese Orte kenne ich also gut und konnte sie entsprechend realistisch darstellen“, berichtet Rahmfeld.

Seine Begeisterung für griechische Mythologie begleitet ihn seit der Kindheit. Einen Großteil des 334 Seiten starken Romans schrieb Rahmfeld im vergangenen Jahr auf Naxos. „Ich war anfangs total erfreut zu merken, dass mir das Schreiben leicht von der Hand ging. Es gab dann aber auch Tage, an denen ich merkte, heute geht es nicht. Dann habe ich das Schreiben für diesen Tag gelassen und bin mit unserem Hund Apollo an den Strand gegangen,“ erzählt der gebürtige Sauerländer.


Der Roman ist abgeschlossen, eine Fortsetzung jedoch bereits in Arbeit. „Dieser Roman wird noch wesentlich mythologischer“, kündigt Rahmfeld an. Fertig sein soll er bis Oktober – rechtzeitig zur „Buch Passion“, einer Messe für Bücher für junge Erwachsene in Köln.

Das Gold des Dionysos, Rediroma-Verlag, 15,95 Euro, als E-Book 9,99 Euro