Die deutsche Rockband Kraftklub hat am Kölner Stadion eine Konzertkasse für die anstehende Tour geöffnet. Fans konnten bereits Tickets erwerben.
Anstehen ab 6.30 UhrKraftklub sorgt für Fanansturm am Kölner Stadion
Ihr erstes Köln-Konzert hat die Chemnitzer Band Kraftklub im November 2010 im Underground gegeben. Es folgten etliche Auftritte in der Live Music Hall, dem Tanzbrunnen und vor allem im Palladium.
Doch 2027, da wagt sich die Rockband an die größtmögliche Location. Am 11. Juni spielen die fünf im Rhein-Energie-Stadion. Und da es eine ganz andere Hausnummer ist, den FC-Tempel in Müngersdorf zu füllen, schauten die Musiker bereits am Montag (14. September) einmal vorbei.
Kraftklub: Köln-Konzert im Rhein-Energie-Stadion am 11. Juni 2026
Die Kraftklub-Konzertkasse ermöglicht es den treuen Fans, schon vor dem offiziellen Vorverkaufsstart Tickets zu erwerben. Zudem nahm sich die Band, die mit ihren Hits wie „Songs für Liam“, „Ich will nicht nach Berlin“ oder „Schüsse in die Luft“ immer beliebter geworden ist, viel Zeit für Autogramme und Fotos.
Nachdem sich die Verkaufsaktionen in Leipzig und München am vergangenen Wochenende schon zum Volksfest entwickelt hatten, waren die ersten bereits frühzeitig zum Kölner Stadion gekommen. „Wir stehen seit 6.30 Uhr hier“, sagten die beiden Anhängerinnen, die einen Platz ganz vorn ergattert hatten.
Für die Wartenden gab es sogar einen Bierstand. Die Schlange zog sich einmal entlang der kompletten West- und Nordtribüne. Hunderte warteten dort geduldig auf den Moment, ein Ticket oder ein Tour-Shirt zu kaufen. Um 12.12 Uhr war endlich Einlass und die Fans wurden direkt auf eine Probe gestellt.

Die Schlange vom Ticketverkauf für das Kraftklub-Konzert ging einmal an der kompletten West- und Nordtribüne entlang.
Copyright: Thilo Schmülgen
Da die Tour unter dem Motto „Das war ja keine Phase“ läuft, galt es, zu entscheiden, welches der fünf Nummer-eins-Alben der persönliche Liebling ist. Fähnchen in den zu den Phasen gehörenden Farben wiesen den Weg.
Die Band selbst saß nicht an der Konzertkasse, den Verkauf übernahmen Mitarbeiter. Frontmann Felix Kummer und seine Musiker nutzten die Zeit lieber, um vor der Südkurve unzählige Autogramme zu geben und für Selfies in die Kameras zu lächeln. Zwischendurch gönnten sie sich auch mal ein paar Kölsch.

Die ersten Glücklichen, die Tickets für das Kölner Konzert ergattern konnten, hatten sich morgens um 6.30 Uhr am Stadion angestellt.
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Die Fans waren bestens vorbereitet und brachten Plattencover, Shirts, Bücher und vieles mehr mit, um die Unterschriften zu sammeln. Selbst ein Bobbycar rollte über die Theke, auf dem sich alle verewigten. Ein Anhänger überreichte dem Sänger eine Tüte Weingummi. „Wie man hier an uns denkt. Wunderbar“, entgegnete der.
Denn Ausdauer müssen die Kraftklub-Jungs mitbringen. In Köln waren sieben Stunden für den exklusiven Verkauf veranschlagt. Am Dienstag gibt es die gleiche Aktion auch noch mal in Hamburg. Und dann wird sich im kommenden Jahr zeigen, ob die Band das Stadion vollbekommen hat.
