700 Baustellen, Berufspendler und Kurzurlauber gleichzeitig unterwegs: Am Mittwoch wird es eng auf den Autobahnen in NRW.
Langes WochenendeMittwoch drohen viele Staus in NRW – auch rund um Köln

Volle Autobahnen wie hier auf dem Kölner Ring erwartet der ADAC zum Auftakt des langen Wochenendes am Mittwoch.
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Auf den NRW-Autobahnen dürfte der Feiertag Christi Himmelfahrt für Kurzurlauber zum gefühlten Himmelfahrtskommando werden. Der Mittwoch vor dem langen Wochenende zählt auf den Autobahnen an Rhein und Ruhr grundsätzlich zu den staureichsten des Jahres.
Auch wenn es in NRW am Freitag offiziell keinen freien Tag an den Schulen gibt, haben viele Schülerinnen und Schüler wegen eines beweglichen Ferientags dennoch frei. In vielen anderen Bundesländern ist sogar grundsätzlich schulfrei und das hat Folgen: Viele Familien werden sich am Mittwoch auf den Weg in den Kurzurlaub machen. 2024 zähle der Mittwoch mit 779 Staustunden zu den schlimmsten zehn Stautagen des Jahres.
Schlimmste Zeit: Mittwoch zwischen 13 und 19 Uhr
700 Baustellen im Land und das hohe Verkehrsaufkommen werden unweigerlich dazu führen, dass es an den neuralgischen Punkten im Autobahnnetz nur sehr langsam vorangehen wird. „Vor allem Bereiche mit reduzierten Fahrstreifen bergen ein hohes Staurisiko“, sagt der Leiter des Fachbereichs Verkehr und Umwelt beim ADAC Nordrhein, Roman Suthold. „Die Autobahnen rund um Köln und im Ruhrgebiet werden durch das hohe Verkehrsaufkommen und die vielen Baustellen völlig überlastet sein.“
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Besonders heftig soll es am Mittwoch zwischen 13 und 19 Uhr zugehen, weil Berufspendler und Kurzurlauber gleichzeitig auf den Straßen unterwegs sind. Deshalb könne es durchaus sinnvoll sein, erst nach 19 Uhr oder am Feiertag in die Ferien zu starten.
Autobahn-Stau umfahren? Bringt meist nichts
Am Sonntagnachmittag sorge dann der Rückreiseverkehr erneut für vollere Straßen. Da keine Berufspendler unterwegs sind, rechne er mit weniger Staus als zu Beginn des langen Wochenendes, sagt Suthold.
Einen Autobahn-Stau über die Landstraße zu umfahren, bringt laut ADAC nur selten einen Vorteil. Denn oft seien auch die Ausweichstrecken schnell verstopft, sagte ein Sprecher. „In der Regel macht es erst ab Staus von mehr als zehn Kilometern Länge oder bei einer Vollsperrung Sinn, von der Autobahn abzufahren.“