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Neuer RekordRheinpegel in Köln fällt auf weiteren historischen Tiefstwert

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Das seit Wochen herrschende Niedrigwasser des Rheins sorgt in Köln und Nordrhein-Westfalen erneut für Tiefstwerte.

Das seit Wochen herrschende Niedrigwasser des Rheins sorgt in Köln und Nordrhein-Westfalen erneut für Tiefstwerte.

Der Rheinpegel in Köln ist wieder gefallen. Damit wird der bisherige Tiefstwert unterschritten – und die Tendenz geht weiter nach unten.

Das Niedrigwasser des Rheins sorgt in Köln für einen neuen historischen Tiefstwert. Der Pegel ist am Sonntagvormittag (27. September) auf 43 Zentimeter gefallen. Damit wurde der bisherige Rekord von 44 Zentimetern unterschritten.

In Köln lag der Pegelstand am Samstag (26. September) bei den viertelstündlichen Messwerten der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes mehrfach bei lediglich 44 Zentimetern. Das entsprach dem absoluten Tiefstwert von 44 Zentimetern, der zwischen dem Abend des 17. August und dem Morgen des 18. August mehrfach registriert wurde.

Rheinpegel in Köln soll am Sonntag weiter sinken

Nach der aktuellen Vorhersage des Elektronischen Wasserstraßeninformationssystems des Bundes („ELWIS“) soll der Pegel in Köln am Sonntag weiter fallen. Für 13 Uhr werden 43 Zentimeter erwartet, um 15 Uhr 42 Zentimeter. Für 19 Uhr werden 41 Zentimeter voraus, um 23 Uhr könnten es nur noch 40 Zentimeter sein.

Damit würde der neue Tiefstwert von 44 Zentimetern am Sonntag voraussichtlich unterschritten.

Niederwasser im Rhein: Neuer Negativrekord in Düsseldorf

In Düsseldorf unterschritt der Pegelstand indes am Samstagmittag mit –3 Zentimetern den bisherigen Rekordwert aus August um zwei Zentimeter, wie aus den Daten hervorgeht. Am Sonntag sind es –4 Zentimeter. Es wird erwartet, dass der Wasserstand am Montag abermals fallen könnte.

Der Rhein führt weiter Niedrigwasser, die Trockenheit sorgt für niedrige Pegelstände.

Der Rhein führt weiter Niedrigwasser, die Trockenheit sorgt für niedrige Pegelstände.

Weiter rheinaufwärts bei Duisburg-Ruhrort ist am Sonntag der Rekordwert von 125 Zentimetern erreicht worden. Der bisherige Rekord-Niedrigstand lag bei 129 Zentimetern. Die Pegelstände des Rheins der verschiedenen Messstationen sind nicht direkt miteinander vergleichbar, da es keinen einheitlichen Nullpunkt für alle gibt.

Nachhaltige Entspannung der Lage nicht in Sicht

Bereits am Freitag hatte ein Sprecher des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Rhein (WSA) von einer weiterhin angespannten Lage berichtet. Das Niedrigwasser macht der Schifffahrt seit Monaten zu schaffen. Frachtschiffe können nur noch mit deutlich eingeschränkter Ladung fahren. „Die zur Verfügung stehende Fahrrinnentiefe bleibt eingeschränkt und reduziert sich durch die Entwicklung der Pegelstände somit weiter“, sagte der WSA-Sprecher.

Nach Einschätzung der Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG) von Freitag ist eine nachhaltige Entspannung der Niedrigwassersituation aktuell weiterhin nicht in Sicht. Möglicherweise könnten für die erste Oktoberwoche angesagte Niederschläge vorübergehend etwas Entlastung bringen. (dpa/das)