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Mögliche BlindgängerJohannes-Giesberts-Park in Köln-Nippes wird im Juni gesperrt

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Der Johannes-Giebserts-Park in Köln-Nippes.

Der Johannes-Giesberts-Park in Köln-Nippes wird ab Sommer umgebaut. (Archivfoto)

Experten vermuten Blindgänger in der Parkanlage. Diese müssen vor Beginn des Umbaus beseitigt werden.

Der Johannes-Giesberts-Park in Köln-Nippes soll umgestaltet werden. Bevor die Stadt allerdings neue Bäume pflanzen, Wege entsiegeln und zusätzliche Rundwege anlegen kann, muss der Park zunächst auf Kampfmittel untersucht werden. Deshalb wird er ab Freitag, 12. Juni, für Besucher gesperrt.

Die Stadt begründet die Sperrung mit der örtlichen Nähe des Parks zu den ehemaligen Clouth-Werken, die im Zweiten Weltkrieg stark bombardiert wurden. Deshalb vermuten Experten der zuständigen Kampfmittelbeseitigung der Bezirksregierung Düsseldorf noch immer zahlreiche Blindgänger im Boden. Insgesamt gibt es laut Stadt mehr als 150 verdächtige Stellen im und um den Park, die nun überprüft und aufgegraben werden müssen.

Mögliche Entschärfungen im Juli

Weil eine sukzessive Teilsperrung des Parks nicht möglich ist, kommt es zu einer Sperrung von mehreren Wochen. Sollten bei den Ausgrabungen Blindgänger gefunden werden, würden diese am Montag, 13. Juli, durch den Kampfmitteldienst Rheinland entschärft werden. Dann könnte die Umgebung von einer Evakuierung betroffen sein, der Radius richtet sich nach der Art der Blindgänger, unter anderem nach Größe, Herkunft und Gewicht. Da auch das Kinderkrankenhaus Amsterdamer Straße betroffen sein könnte, will die Stadt frühzeitig über mögliche Evakuierungen informieren.

Hundebesitzer können in der Zeit der Sperrung auf die Freilaufflächen im Nordpark, im Nippeser Tälchen, im Bereich Merheimer Straße/Eckewartstraße oder im Grüngürtel nordwestlich des Fort X ausweichen.

Nach Abschluss der Arbeiten plant die Stadt, schnellstmöglich mit den Umbaumaßnahmen im Park zu beginnen. Auch Schäden an Grünflächen und Wegen sollen behoben werden, um die Verkehrssicherheit für Besucher wiederherzustellen. Der im Februar 2025 beschlossene Umbau erfolgt abschnittsweise und soll spätestens im Frühjahr 2027 abgeschlossen sein. (red)