Die Oper und das Schauspiel Köln veranstalten vom 16. bis zum 20. November das Demokratiefestival „Power Up!“, das sich speziell an Jugendliche aus Köln und der Region richtet. In dieser Zeit setzen sich rund 750 Schülerinnen und Schüler mit Fragen des gesellschaftlichen Zusammenlebens und demokratischer Teilhabe auseinander.
Das Programm umfasst etwa 40 Workshops, Diskussionsforen und künstlerische Formate, die im und rund um das Kölner Opernhaus stattfinden. Die Jugendlichen nehmen daran in schulübergreifenden Kleingruppen teil, um einen größtmöglichen Austausch zu gewährleisten. Insgesamt gingen rund 2000 Anmeldungen ein.
Jugendliche können zum Abschluss mit Politikern diskutieren
Ein Schwerpunkt des Festivals liegt bei dem Songwriting-Workshop, der die verschiedenen Elemente eines Musikstücks – wie Rhythmus, Melodie und Gesang – beleuchtet und den Schülern eine Möglichkeit bietet, ihre Ideen in einem gemeinsamen Song zu verwirklichen. Am Freitag, 20. November, findet die Abschlusspräsentation statt.
Ferner gibt es unter anderem eine Podiumsdiskussion mit Journalisten zu den Themen Demokratie, Rollenbilder und soziale Medien. Jugendlicher Protest und Mitbestimmung werden in der musikalisch-szenischen Lesung des Stücks „Zehner“ aufgegriffen. Zum Abschluss des Festivals können die Schülerinnen und Schüler zudem mit Politikern über Klimawandel und politische Teilhabe diskutieren.
„Power up!“ ist ein gemeinsames Projekt von Oper und Schauspiel Köln. Das interdisziplinäre Programm verbindet Ansätze der politischen Bildung, Historie, Literatur, Musik und darstellenden Kunst.
Zu den Kooperationspartnern gehören unter anderem das NS-Dokumentationszentrum Köln, die Stadtbibliothek Köln, das Gürzenich-Orchester Köln, die Offene Jazz Haus Schule, Pro Peace, das Junge Literaturhaus Köln, der Museumsdienst Köln sowie freischaffende Künstlerinnen und Künstler. (bha)

