Auf Verkehrsteilnehmer und Anwohner im Kölner Süden kommen harte Monate zu. Wegen umfangreicher Arbeiten am Versorgungsnetz müssen sich Autofahrer in Rodenkirchen seit Oktober auf erhebliche Verkehrsbehinderungen und Staus einstellen. Gleich zwei wichtige Verkehrsachsen im Gewerbegebiet sind gleichzeitig von Baustellen betroffen.
Besonders drastisch sind die Einschränkungen auf der Industriestraße. Seit dem 5. Oktober, voraussichtlich bis Februar nächsten Jahres, ist die zentrale Achse zwischen der Schillingsrotter Straße und der Emil-Hoffmann-Straße in beiden Fahrtrichtungen gesperrt. Grund für die viermonatige Sperrung ist die Verlegung einer neuen Wassertransportleitung der Rhein-Energie durch den Netzbetreiber Rhein-Netz.
Doppelte Baustelle im Gewerbegebiet: Umleitungen und Rückstau bis Januar
Der Verkehr wird großräumig über den Kiesgrubenweg, die Bonner Landstraße, die Friedrich-Ebert-Straße und die Emil-Hoffmann-Straße umgeleitet. Insbesondere zu den Hauptverkehrszeiten führt das zu massiven Rückstaus im gesamten Gewerbegebiet.
Zusätzlich verschärft wird die Situation durch eine weitere Baustelle in unmittelbarer Nähe: In der Wattigniesstraße (zwischen Emil-Hoffmann-Straße und Industriestraße) führt die Rhein-Netz seit dem 12. Oktober Stromaustauscharbeiten durch. Zwar bleibt die Straße in beide Richtungen befahrbar, die Fahrspuren sind bis voraussichtlich zum 12. Januar deutlich verengt, was den Verkehrsfluss beeinflusst.
Auch Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs müssen sich umstellen. Die Busse der KVB-Linie 135 können ihren regulären Linienweg zwischen den Haltestellen „Emil-Hoffmann-Straße“ und „Schwabenstraße“ nicht beibehalten und werden umgeleitet. Die Haltestelle „Schillingsrotter Straße“ wurde für die Dauer der Arbeiten auf die Römerstraße verlegt. Verkehrsexperten raten, den Bereich in Rodenkirchen und das Gewerbegebiet nach Möglichkeit zu umfahren.

