Für den Neujahrsempfang kehrte die Bürgervereinigung Rodenkirchen diesmal bei einem Zugezogenen ein: Man traf sich auf dem Campus der Cologne Business School.
Empfang in RodenkirchenBürgervereinigung stellt 2026 unter das Motto „Gemeinsamkeit“

Der Vorstand der Bürgervereinigung Rodenkirchen mit Wolfgang Behrendt, Mechthild Posth, Christina Henningsen, Holger Marscheider, Barbara Brunotte, Elke Ohrem, Beatrix Polgar-Stüwe. Claudia Hein ist nicht auf dem Bild (v.l.).
Copyright: Ulrike Süsser
Die Bürgervereinigung Rodenkirchen e.V. hatte diesmal gemeinsam mit der CBS University of Applied Sciences auf den neuen Uni-Campus an der Bahnstraße 6-8 zum Neujahrsempfang eingeladen. Erst seit zwei Jahren hat die Cologne Business School (CBS) ihren Standort in Rodenkirchen, zuvor war sie in der Kölner Südstadt angesiedelt.
Der erste Vorsitzende der Bürgervereinigung, Wolfgang Behrendt, begrüßte die mehr als 200 Gäste, darunter Vertreterinnen und Vertreter aus der Landes-, Rats- und Bezirkspolitik. Und er stellte erstmals offiziell den aktuellen Vorstand des Vereins vor mit vier „Neuen“ im Team – Holger Marscheider als Schatzmeister, Claudia Hein als Geschäftsführerin, Christina Hennigsen als Schriftführerin und Elke Ohrem als stellvertretende Schatzmeisterin und zuständig für Öffentlichkeitsarbeit.
Prominente Leerstände wie Zum Treppchen beunruhigen die Mitglieder der Bürgervereinigung
Der Neujahrsempfang stand unter dem Motto „Gemeinsamkeit“. Konsens und gegenseitige Unterstützung seien zu suchen, zu erhalten und auszubauen, so Wolfgang Behrendt. „Wenn Verwaltung, Politik und Bürgerschaft an einem Strang ziehen, dann gelingt Veränderung – ob bei Stadtentwicklung, Umweltschutz oder sozialem Zusammenhalt“, betonte er. Vor diesem Hintergrund kritisierte er, dass wirtschaftliche Interessen oder wirtschaftliche Unfähigkeit zu vier „hässlichen“ Stellen mitten in Rodenkirchen geführt hätten. Er nannte die leer stehenden, ehemaligen Traditionslokale „Zum Treppchen“ und „Rheinstation“, die Baulücke an der Barbarastraße/Hauptstraße sowie den Sommershof, der teils leer steht und verkommt. Ein gemeinsames Handeln aller Verantwortlichen sei bei diesen vier „Schandflecken“ nicht zu erkennen.
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Der Geschäftsführer der CBS, Professor Christoph Willers, rückte in seiner Begrüßungsrede ebenfalls die Gemeinsamkeit in den Vordergrund. „Dass der Neujahrsempfang heute hier bei uns stattfindet, verstehen wir als Zeichen der Verbundenheit – und als sehr willkommenen Anlass, das Jahr gemeinsam zu beginnen und miteinander ins Gespräch zu kommen“, sagte er.
Die CBS ist eine staatlich anerkannte, private Hochschule mit Bachelor- und Masterprogrammen in Vollzeit, berufsbegleitend und dual, mit Studienangeboten in den Bereichen Wirtschaft, Soziales, Gesundheit und Pädagogik. Zum Hochschulnetzwerk der CBS gehören neun Standorte. Rodenkirchen ist der Hauptcampus mit rund 1.500 Studierenden aus mehr als 75 Nationen.
Erstmals sprach Sabine Müller als neue Bezirksbürgermeisterin zu den Gästen der Bürgervereinigung, und auch sie warb dafür, gemeinsam zu gestalten und aktiv zu sein. Der Besuch des Dreigestirns der Altgemeinde Rodenkirchen rundete den Empfang ab. Prinz André I. beehrte die stellvertretende Vorsitzende der Bürgervereinigung, Beatrix Polgar-Stüwe und andere Vorstandsmitglieder mit einem Orden. Ansonsten hatte die Singer Songwriterin Hanna aus Weiß mit ruhigen Tönen für musikalische Unterhaltung gesorgt.

