Mit den neuen Vorgaben will die Stadt Dumping-Preise bei Fahrten mit Uber, Bolt und Co. verhindern.
Gegen Dumping-PreiseTaxi und Uber sind seit Montag in Köln teurer

Ein Uber-Fahrzeug nimmt am Kölner Neumarkt einen Fahrgast auf (Archivbild).
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Der Stadtrat hatte es im März beschlossen, ab heute gilt es: Taxifahren in Köln wird teurer. Der Kilometerpreis steigt von derzeit 2,60 Euro um 30 Cent auf 2,90 Euro. Das entspricht einer Erhöhung um 11,5 Prozent. Die bisherige Reduzierung des Kilometerpreises ab dem achten Kilometer auf 2,20 Euro entfällt.
Die Grundgebühr beträgt weiterhin 4,90 Euro. Die Wartezeit verteuert sich von 50 Cent auf 60 Cent pro Minute. Der Zuschlag für Großraumtaxen steigt von 6,00 auf 7,00 Euro.
Die zweite Preiserhöhung erfolgt am 1. März 2027. Dann steigt die Grundgebühr von 4,90 auf 5,00 Euro und der Kilometerpreis von 2,90 auf 3,00 Euro. Der Tarifkorridor für Festpreise erlaubt künftig Abweichungen nach unten und nach oben in Höhe von 20 Prozent.
Taxi in Köln: Ab 2027 wird es noch einmal teurer
Grund für die erneute Anhebung der Taxi-Tarife sind vor allem höhere Personalkosten wegen des steigenden Mindestlohns, aber auch die Preisentwicklung bei Fahrzeugen, Kraftstoff und Wartung. Mit den jüngsten Änderungen erhöht sich der Preis für eine durchschnittliche Fahrt mit sieben Kilometern Länge und vier Minuten Wartezeit ab 1. Juni um 2,50 Euro von 25,10 auf 27,60 Euro.
Ab März 2027 verteuert sich der Tarif um weitere 80 Cent auf 28,40 Euro. Das sind 13,1 Prozent mehr als bisher. Gemäß dem Plan der Stadt, parallel zur Erhöhung der Taxi-Tarife auch Mindestentgelte für Mietwagen einzuführen, sollen Fahrdienste, wie sie von Plattformen wie Uber und Bolt vermittelt werden, künftig mindestens 80 Prozent des regulären Taxi-Tarifs kosten. (red)
