Der Numerus Clausus ist immer seltener entscheidend für einen Studienplatz. Die Chancen stehen gut wie nie – allerdings nicht in Köln.
Zulassungsbeschränkte AngeboteIn Köln gibt es in NRW die größten Hürden beim Studium

Der Numerus Clausus verliert bei der Studienplatzvergabe als Hürde immer mehr an Bedeutung. (Symbolbild)
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In Nordrhein-Westfalen ist zum kommenden Wintersemester nur noch jedes vierte Studienangebot zulassungsbeschränkt. Wie auch bundesweit verliert damit die gute Abinote als Hürde bei der Studienplatzvergabe immer mehr an Bedeutung, wie aus einer Auswertung des Centrums für Hochschulentwicklung hervorgeht.
Bundesweit werden zum kommenden Wintersemester noch 31,6 Prozent aller Studienangebote eine Zugangsbeschränkung haben, wie etwa einen Numerus Clausus (NC) oder einen Eignungstest. Vor sechs Jahren waren es noch mehr als 40 Prozent aller Studienangebote in Deutschland.
NRW: Paderborn und Siegen locken mit nahezu freier Auswahl
In Nordrhein-Westfalen liegt die Quote mit aktuell 25,5 Prozent damit eher im unteren Mittelfeld des Bundesländervergleichs – und das, obwohl große Städte tendenziell eher mehr Studienangebote mit NC belegen als kleinere. In Berlin ist etwa mehr als jeder zweite Studienplatz zulassungsbeschränkt.
Deutliche Unterschiede gibt es allerdings auch innerhalb Nordrhein-Westfalens je nach Wunschstudienort. Wer in Köln studieren möchte, wird besonders häufig auf Studienangebote mit einem NC oder einen Eignungstest treffen.
Zulassungsbeschränkung: Köln ist Spitzenreiter in NRW
Unter den Städten mit mehr als 15.000 Studierenden ist die Rheinmetropole mit einem Anteil von 42 Prozent zulassungsbeschränkter Angebote der Spitzenreiter in NRW. Es seien vor allem die universitären Angebote, die in Köln für die hohe Quote sorgen.
Dann folgen Studienstandorte wie Bochum (28 Prozent), Düsseldorf (26 Prozent) oder Münster (25 Prozent). Nahezu freie Auswahl haben Studienbewerber in Paderborn: Nur ein Prozent aller Studiengänge sind hier beschränkt, in Siegen sind es mit acht Prozent ebenfalls sehr wenige. (red/dpa)
