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1,5 Millionen EuroSpoho Köln baut Start-up-Förderung aus

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Blick auf den Campus der Deutschen Sporthochschule Köln

Blick auf den Campus der Deutschen Sporthochschule Köln

Das Land NRW und die EU finanzieren das „Start-up Center.NRW“ an der Deutschen Sporthochschule bis 2028. 

Die Deutsche Sporthochschule Köln (DSHS) erhält 1,5 Millionen Euro für den Ausbau ihrer Gründungsförderung. Das Land Nordrhein-Westfalen und der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) finanzieren das Projekt „Start-up Center Gateway DSHS Köln“ im Rahmen des Förderwettbewerbs „Start-up Center.NRW“. Es läuft seit dem 1. Januar 2026 und ist bis Ende 2028 angelegt.

Mit dem Geld soll die Sporthochschule zu einem überregionalen Anlaufpunkt für Gründungen aus den Bereichen Sport, Bewegung, Leistung und Gesundheit werden. Ein zentrales Vorhaben ist die Einrichtung eines „Space für Innovation und Entrepreneurship“ in der Zentralbibliothek der Sportwissenschaften auf dem Campus. Der Raum soll Universitätsangehörigen und externen Interessierten offenstehen und unter anderem Co-Working-Bereiche sowie einen Bereich mit 3D-Drucker, Podcast-Equipment und Kameratechnik umfassen.

Kooperation der Spoho mit städtischer Wirtschaftsförderung, der IHK und den Sparkassen

„Bibliotheken sind heute weit mehr als Orte des Zugangs zu Wissen. Sie sind zentrale Räume für Begegnung, Austausch und die gemeinsame Entwicklung neuer Ideen“, sagt Sarah Dudek, Leiterin der Bibliothek. Zusätzlich soll es ein Schulungsprogramm zu Prototyping und innovativen Lehr- und Lernmethoden geben.

Darüber hinaus sollen das Alumni- und Partnernetzwerk der Deutschen Sporthochschule Köln ausgebaut und Kooperationen mit der Wirtschaft gestärkt werden. Die Spoho ist Teil des hochschulübergreifenden Gateway-Verbunds der großen Kölner Hochschulen, der Gründerinnen und Gründer von der ersten Idee bis zur Unternehmensfinanzierung begleitet. Auch die TH Köln erhält im Rahmen des Programms eine Förderung. Zu den Kooperationspartnern zählen unter anderem die städtische Wirtschaftsförderung, die IHK und die Sparkassen.

Der Pro-Rektor der Sporthochschule, Tobias Vogt, sieht in dem Projekt einen wichtigen Schritt: Die DSHS wolle sich als „Schlüsselakteur und Katalysator für wissensbasierte Gründungen“ im Sportbereich etablieren, so der Professor. (gam)