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„Wie bei Taylor Swift“Zusatz-Tickets für Kusama in Köln nach wenigen Stunden weg

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14.04.2026 Köln. Beate Wickenden und Ralph Peters sind die 100.000 Besucher  in der Ausstellung Yayoi Kusama im Museum Ludwig. OB Torsten Burmester gratuliert. Foto: Alexander Schwaiger

Sonderausstellung Yayoi Kusama im Museum Ludwig ist restlos ausverkauft und geht noch bis zum 2. August 2026.

Der Hype ist ungebrochen. Die Zusatztickets für die erweiterten Öffnungszeiten im Juli waren schnell weg.

Am Freitagmorgen musste man schnell sein und geduldig in der Online-Warteschlange ausharren. Die zusätzlichen Kusama-Tickets, die das Museum Ludwig in den Online-Verkauf gegeben hat, waren innerhalb weniger Stunden ausverkauft. Das bestätigt die Sprecherin des Museum Ludwig auch Nachfrage dieser Redaktion.

„Das ist wie bei Taylor Swift. Dass Tickets so schnell weggehen, kennt man eigentlich nur von Pop-Konzerten“, so die Sprecherin weiter. Wie berichtet, waren vergangene Woche alle Tickets der Sonderausstellung „Yayoi Kusama“ über die 97-jährige japanische Ausnahmekünstlerin im Museum Ludwig vergriffen. Die Ausstellung ist noch bis zum 2. August zu sehen. Eine Verlängerung ist nicht möglich, da die Schau nach Amsterdam wandert, wo sie am 11. September startet. Also hatte das Museum Ludwig angekündigt, die Uhrzeiten auszuweiten und für das Zeitfenster zwischen 18 und 20 Uhr zusätzliche Tickets freizuschalten.

Kusama in Köln: 24-Stunden-Öffnung wird weiter geprüft

Auch hatte Kulturdezernent Stefan Charles angekündigt, eine einmalige 24-Stunden-Öffnung zu prüfen. Vorbild könnte die National Gallery in London sein. Für die extrem erfolgreiche Van-Gogh-Ausstellung „Van Gogh: Poets and Lovers“ öffnete das Haus im Januar 2025 einmal die ganze Nacht durch – von 21 Uhr bis 10 Uhr am nächsten Morgen. Anlass war ebenfalls der enorme Besucherandrang. Doch zu einem 24/7-Kusama-Event im Museum Ludwig gibt es noch keinen neuen Stand, so die Museumssprecherin. „Wir prüfen das derzeit ernsthaft. Es ist eine Herausforderung, das so recht kurzfristig zu organisieren“, so die Sprecherin.

Der Ansturm auf Kusama ist seit Ausstellungsstart Mitte März ungebrochen. Schon nach 16 Tagen wurden 50.000 Besucherinnen und Besucher gezählt, einen Monat später überraschte Oberbürgermeister Torsten Burmester die 100.000ste Besucherin. Mittlerweile sind rund 300.000 Besucher gekommen. Kusama wird nun bald die erfolgreichste Kunstausstellung sein, die je in Köln gezeigt wurde.

Das Museum Ludwig zeigt 300 Werke von Kusama, von der ersten Zeichnung von circa 1934 bis heute, außerdem Malerei, Skulptur, Mode, Performance und Literatur. Kusama lebt und arbeitet seit 1977 freiwillig in einer Psychiatrie in Tokio. Ihr Markenzeichen sind die Punkte und die Infinitiy Rooms, das sind raumgreifende Installationen.