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Trotz Waffenruhe angegriffenKuwait und Emirate wehren mutmaßlich iranische Drohnen ab

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Skyline von Kuwait

Kuwait wurde zusammen mit den Emiraten besonders stark angegriffen. (Archivbild)

Kuwait und die VAE melden neue Drohnenangriffe aus dem Iran. Die Attacken ereigneten sich trotz einer geltenden Waffenruhe.

Drohnenangriffe auf Kuwait und VAE trotz Waffenruhe: Ungeachtet einer bestehenden Waffenruhe in der Region haben Kuwait und die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) am frühen Morgen neue Attacken durch mutmaßlich iranische Drohnen gemeldet.

Ein Sprecher des kuwaitischen Verteidigungsministeriums informierte darüber, dass die Streitkräfte auf „mehrere feindliche Drohnen“ im nationalen Luftraum reagiert hätten. Zunächst wurden keine weiteren Einzelheiten bekannt gegeben. Es wurde jedoch betont, dass man vollständig darauf vorbereitet sei, die Sicherheit des Staates und seiner Bürger zu gewährleisten.

Auch VAE melden Drohnenbeschuss

Das Verteidigungsministerium der Vereinigten Arabischen Emirate gab ebenfalls einen neuen Vorfall bekannt. Demnach wehrte die Flugabwehr zwei Drohnen aus dem Iran erfolgreich ab, wobei es keine Verletzten gab. Laut Angaben des Ministeriums beläuft sich die Gesamtzahl der Angriffe des Irans auf die Emirate seit Kriegsbeginn auf circa 550 Raketen, 30 Marschflugkörper sowie 2.200 Drohnen.

Konflikt eskaliert trotz Feuerpause

Diese jüngsten Vorfälle sind Teil einer Kette von Konfrontationen. Bereits am Donnerstag kam es trotz der vereinbarten Feuerpause zu gegenseitigen Attacken zwischen dem Iran und den USA. Am darauffolgenden Freitag hat das amerikanische Militär zudem zwei unbeladene Öltanker, die unter iranischer Flagge fuhren, außer Betrieb genommen.

Der Konflikt in der Region hatte sich verschärft, nachdem die Vereinigten Staaten und Israel Ende Februar den Krieg gegen den Iran initiiert hatten. Als Reaktion darauf führte Teheran Angriffe durch, die sich auch gegen die Golfstaaten richteten. Da sich in Kuwait und den Emiraten bedeutende Militärbasen und diplomatische Vertretungen der USA befinden, wurden diese Länder zu primären Zielen für iranische Gegenschläge. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.