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Abschied nach 30 JahrenKlaus J. Behrendt verlässt den Kölner „Tatort“

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Seit fast 30 Jahren spielen Klaus J. Behrendt (rechts) und Dietmar Bär die Kölner Kriminalhauptkommissare Max Ballauf und Freddy Schenk. Nächstes Jahr soll für Behrendt jedoch Schluss sein. (Bild: WDR/BAVARIA FICTION/Thomas Kost)

Seit fast 30 Jahren spielen Klaus J. Behrendt (rechts) und Dietmar Bär die Kölner Kriminalhauptkommissare Max Ballauf und Freddy Schenk. Nächstes Jahr soll für Behrendt jedoch Schluss sein. (Bild: WDR/BAVARIA FICTION/Thomas Kost)

Seit fast 30 Jahren bildet Klaus J. Behrendt mit Dietmar Bär das Ermittler-Duo Ballauf und Schenk im Kölner „Tatort“. Doch bald soll damit Schluss sein. Wie nun bekannt wurde, verlässt Behrendt die Krimireihe 2027 nach der Jubiläumsfolge.

2027 wird ein besonderes Jahr sein für den Kölner „Tatort“. Immerhin werden die Hauptkommissare Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) und Freddy Schenk (Dietmar Bär) dann seit 30 Jahren im Einsatz sein. Und die Ausstrahlung der 100. Folge fällt in das Jahr. Einen Wermutstropfen gibt es jedoch auch: Die Jubiläumsfolge wird die letzte sein für Klaus J. Behrendt, der die Reihe im Herbst 2027 verlassen wird.

„Mein Entschluss, dieser Rolle pünktlich zum 30-jährigen Dienstjubiläum Lebewohl zu sagen, ist mir nicht leicht gefallen, reift aber schon länger in mir. Mein Ziel waren immer 100 Folgen“, sagte Behrendt laut ARD in einer Stellungnahme. Der Ausstieg des 66-Jährigen aus der populären Krimireihe ist persönlichen Gründen geschuldet: Er freue sich darauf, fügte Behrendt an, danach „mehr Zeit“ für sich und seine Familie zu haben.

Das Ermittlergespann Max Ballauf und Alfred „Freddy“ Schenk bildet Klaus J. Behrendt seit der im Oktober 1997 ausgestrahlten „Tatort“-Folge „Willkommen in Köln“ mit Dietmar Bär. Zuvor hatte Behrendt seinen Charakter von 1992 bis 1994 in acht Episoden des Düsseldorfer „Tatorts“ verkörpert. In der Reihe war Ballauf der Assistent des von Martin Lüttge gespielten Kriminalhauptkommissars Bernd Flemming.

Das sagt Dietmar Bär über den „Tatort“-Ausstieg seines Freundes

Kennengelernt hatten sich Behrendt und Bär 1993 bei Dreharbeiten zur WDR-Serie „Leo und Charlotte“. Die Kollegen wurden mit der Zeit auch Freunde, entsprechend schwerfällt Dietmar Bär Behrendts „Tatort“-Abgang. „Seine Entscheidung, nach Folge 100 auszusteigen und einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen, habe ich natürlich schweren Herzens zu akzeptieren“, sagte er in einer Stellungnahme.

Der Ausstieg Behrends bedeutet jedoch nicht das Aus für den Kölner „Tatort“. Und auch Bär bleibt der Krimi-Reihe erhalten. Wie sich das Team um Freddy Schenk, Norbert Jütte, Natalie Förster und Dr. Roth ohne Ballauf aufstellen wird, will die ARD rechtzeitig bekannt gegeben. Derzeit produziert der WDR jährlich rund drei „Tatort“-Folgen der Kölner Ausgabe. Die 100. Episode wird noch vor Ende 2026 abgedreht sein. Wann genau die Jubiläumsfolge im Herbst 2027 ausgestrahlt wird, steht noch nicht fest. (tsch)