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Dämpfer für Mette-Marits Sohn„Nicht, was ich möchte“ – Marius Borg Høiby bleibt in U-Haft

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Kronprinzessin Mette-Marit von Norwegen (l) und ihr Sohn Marius Borg Høiby.

Kronprinzessin Mette-Marit von Norwegen (l) und ihr Sohn Marius Borg Høiby. (Archivbild)

Große Enttäuschung vor Gericht: Marius Borg Høiby (29) muss in U-Haft bleiben. Mette-Marits Sohn wehrt sich nun gegen den Beschluss.

Das Amtsgericht Oslo hat entschieden, dass Marius Borg Høiby (29) vorerst in Untersuchungshaft bleibt. Der Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit hatte am Montag (10. August) die umgehende Aufhebung der Haft beantragt. Das Gericht folgte jedoch dem Antrag der Staatsanwaltschaft, die eine Verlängerung um vier Wochen forderte und dies mit weiterhin bestehender Wiederholungsgefahr begründete.

Marius Borg Høiby: Sohn von Mette-Marit äußert sich zu Gerichtsentscheidung

Høiby verbringt die U-Haft weiterhin unter elektronischer Überwachung auf dem royalen Anwesen Skaugum. Wie norwegische Medien (darunter „VG“ und „TV 2“) berichten, zeigte sich der 29-Jährige enttäuscht über die Entscheidung: „Das ist nichts, was ich möchte“, äußerte der Stiefsohn von Kronprinz Haakon vor Gericht.

Marius Borg Høiby

Marius Borg Høiby (Archivbild)

Auch die strengen Auflagen bezeichnete er als erhebliche Einschränkung: „Ich kann das Haus nicht verlassen, nicht einkaufen gehen oder Freunde besuchen. Auch wenn ich zu Hause sitze, sitze ich immer noch in Haft.“

Sein Verteidiger Petar Sekulic legte noch am selben Tag Berufung gegen den Beschluss ein. Er und Høiby kritisierten zudem ein uneinheitliches Vorgehen der Behörden: Laut Verteidigung sei im Vorfeld signalisiert worden, dass die Fußfessel abgenommen und durch eine andere Schutzmaßnahme ersetzt werden sollte.

Polizeianwältin Hilde Hermanrud Strand bestätigte zwar, dass eine Freilassung zunächst erwogen worden sei, die Risikobewertung bezüglich möglicher Verstöße gegen Kontakt- und Näherungsverbote letztlich aber gegen eine Haftentlassung sprach. (jag)