Prinzessin Madeleines Kosmetikfirma ist im ersten Jahr nicht in die Gewinnzone gekommen. Die Bilanz der Marke „minLen“ zeigt ein Minus.
Royaler RückschlagPrinzessin Madeleine schreibt überraschend rote Zahlen

Prinzessin Madeleines Kosmetikfirma schreibt rote Zahlen. (Archivbild)
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Das 2025 gestartete Kosmetikunternehmen von Prinzessin Madeleine und ihrem Ehemann Christopher O'Neill hat das erste Rumpfgeschäftsjahr mit roten Zahlen abgeschlossen. Wie die schwedische Zeitung „Expressen“ berichtet, weist die Bilanz der „MinLen Holding AB“ für das Rumpfgeschäftsjahr 2025 einen Verlust von knapp 500.000 schwedischen Kronen aus, was rund 45.000 Euro entspricht.
Einem Nettoumsatz von etwa 35.000 Euro standen im ersten Rumpfgeschäftsjahr externe Kosten von mehr als 78.000 Euro gegenüber. Zur Deckung der Verluste brachte das Ehepaar privat umgerechnet rund 42.000 Euro in das Unternehmen ein.
Christopher O'Neill erklärt den Verlust
Christopher O'Neill, der als Vorstandsvorsitzender der Firma fungiert, führte das Ergebnis auf die typische Anlaufphase einer Neugründung zurück.
In einer schriftlichen Stellungnahme gegenüber „Expressen“ erklärte er, dass im ersten Geschäftsjahr noch keine nennenswerten operativen Einnahmen erzielt worden seien und das Ergebnis vor allem Ausgaben für juristische Dienstleistungen sowie administrative Gründungskosten widerspiegele. Prinzessin Madeleine ist als Geschäftsführerin der Gesellschaft aufgeführt.
Das schwedische Königshaus gab zu den aktuellen Zahlen keine Stellungnahme ab. Prinzessin Madeleine erhält seit 2021 keine staatliche Apanage aus dem schwedischen Staatshaushalt mehr. Grund hierfür ist die Restrukturierung des Königshauses durch König Carl XVI. Gustaf im Jahr 2019, im Zuge derer das Ausmaß der offiziellen königlichen Pflichten für Teile der Familie reduziert wurde.
Madeleine von Schweden: Keine staatliche Apanage mehr seit 2021
Für ihre geschäftliche Tätigkeit tritt die Prinzessin unter dem Namen „Madeleine Bernadotte“ auf. Eine Sprecherin des Hofes hatte bereits zur Unternehmensgründung im Sommer 2025 erklärt, dass die private Geschäftstätigkeit mit der Stellung der Prinzessin vereinbar sei.

Für ihre geschäftliche Tätigkeit tritt die Prinzessin unter dem Namen „Madeleine Bernadotte“ auf. (Archivbild)
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Die Kosmetikmarke „minLen“ wurde im September 2025 in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Naturkosmetikhersteller Weleda auf den Markt gebracht. Ihren großen öffentlichen Auftritt in Deutschland hatte Prinzessin Madeleine bereits im März 2025 in Düsseldorf: Bei der Premiere des Beauty- und Gesundheitsgipfels „The Art of Beauty & Health Summit“ präsentierte sie das Konzept der Marke vor Fachpublikum und Beauty-Interessierten.
Das Sortiment umfasst Pflegeprodukte für Kinder und Jugendliche. Die Zusammenarbeit mit dem Naturkosmetikhersteller Weleda sowie die Ausrichtung auf diese Zielgruppe sorgten in Schweden für Diskussionen. Prinzessin Madeleine begründete das Konzept damit, eine auf die Bedürfnisse von Kindern abgestimmte Alternative zu Pflegeprodukten bieten zu wollen, die über soziale Medien beworben werden. (jag)

