Schwedens Thronfolgerin Victoria zeigt sich bei offiziellen Terminen wieder mit ihren Verlobungs- und Eheringen. Zuvor hatte das wiederholte Fehlen der beiden Schmuckstücke an ihrer linken Hand für anhaltende Spekulationen gesorgt. Zuletzt war Victoria unter anderem bei ihrem Besuch im Södersjukhuset in Stockholm am Donnerstag (22. Oktober 2026) mit beiden Ringen zu sehen (Foto unten).
Private Differenzen mit ihrem Ehemann Prinz Daniel seien jedoch nicht der Anlass für den Verzicht gewesen. Wie das schwedische Magazin „Svensk Damtidning“ berichtet, leide die Kronprinzessin unter einer Kontaktallergie.
Kronprinzessin Victoria: Mögliche Kontaktallergie als Ursache für Schmuckpause
Bei empfindlicher Haut können Metalle nach längerer Tragezeit Reizungen oder Ekzeme hervorrufen. Dieser Effekt verstärke sich insbesondere bei höheren Temperaturen, weswegen Victoria vor allem bei Terminen in wärmeren Regionen auf das Tragen der Ringe verzichtet habe. Eine offizielle Stellungnahme des königlichen Palastes zu den gesundheitlichen Hintergründen gibt es bislang nicht.
Der Gesamtwert beider Stücke wird auf rund 300.000 schwedische Kronen geschätzt, was etwa 27.500 Euro entspricht. Prinz Daniel hielt im Februar 2009 auf Schloss Drottningholm um die Hand der Kronprinzessin an.
Ringe aus Gold und Platin
Der Verlobungsring besteht laut Medienberichten aus Weißgold und fasst einen Solitärdiamanten von rund 1,5 Karat. Nach der Hochzeit im Juni 2010 kam ein Platin-Ehering hinzu, besetzt mit 25 rundum angeordneten Brillanten. Das Paar hat zwei Kinder und lebt gemeinsam auf Schloss Haga.
Berichte über Victorias zeitweisen Verzicht auf ihre Verlobungs- und Eheringe sind nicht neu. Über die Jahre wurde immer wieder beobachtet, dass die schwedische Kronprinzessin bei öffentlichen Auftritten ohne die beiden Schmuckstücke zu sehen war.
Bereits im August 2020 berichtete das schwedische Magazin „Svensk Damtidning“, Victoria habe beide Ringe abgelegt. Schon damals wurde eine mögliche Kontaktallergie als Grund genannt, aber auch die Hygienevorschriften während der Corona-Pandemie wurden als Erklärung angeführt.
Das norwegische „Dagbladet“ griff die Berichte über die fehlenden Schmuckstücke ebenfalls auf und verwies dabei auf die schwedischen Medien. Im Februar 2023 wurde die vermutete Kontaktallergie erneut zum Thema. (jag)

