Bei den Feierlichkeiten zum 45. Jahrestag der Unabhängigkeit von Antigua und Barbuda hat ein plötzlicher Wolkenbruch für Verzögerungen gesorgt. Wie der britische Sender ITV News berichtet, geriet König Charles III. am Montagmorgen bei seiner Ankunft im Sir-Vivian-Richards-Stadion in North Sound in heftigen Starkregen, während zunächst kein Regenschutz für das britische Staatsoberhaupt greifbar war.
Heftiger Wolkenbruch trifft Parade zur Unabhängigkeit von Antigua
Königin Camilla erhielt zügig einen durchsichtigen Glockenschirm und suchte Schutz auf den überdachten Rängen. Der Monarch stand dagegen zunächst ungeschützt im Regen.
Beobachtern zufolge riss er die Arme hoch und fragte sein Gefolge mehrfach: „Wo ist der Regenschirm?“ Nach wenigen Minuten konnte dem König schließlich ein Exemplar überreicht werden, sodass die militärische Parade beginnen konnte.
Militärische Zeremonie und Humor nach fünf Minuten Starkregen

König Charles mit nassem Anzug.
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Auf dem zum Paradeplatz umfunktionierten Spielfeld des Cricketstadions nahm der Monarch anschließend von einem Podest aus die Parade der angetretenen Soldaten ab. Trotz des Wetters inspizierte er die Truppen zu Fuß unter dem Schirm, während die Zuschauer den Monarchen lautstark feierten.

Königin Camilla und König Charles wurden begeistert empfangen.
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Nach rund fünf Minuten ließ der Niederschlag nach, sodass das offizielle Programm planmäßig im Trockenen fortgesetzt werden konnte. Charles nahm den Vorfall im Anschluss mit britischem Humor und scherzte, auf seiner Hose wachse bereits Kresse.

Der heftige Regen konnte der guten Laune von Königin Camilla und König Charles offenbar nichts anhaben.
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Die Unabhängigkeit von Antigua und Barbuda war das Ergebnis eines langen politischen Ablösungsprozesses von Großbritannien. Am 1. November 1981 hatte sich der Inselstaat nach rund 350 Jahren britischer Kolonialherrschaft von Großbritannien gelöst. Erster Premierminister wurde der Unabhängigkeitskämpfer Vere Cornwall Bird.
Obwohl das Land seitdem souverän ist, blieb die britische Monarchie als Staatsform erhalten. Königin Elizabeth II. besuchte den Inselstaat mehrfach, unter anderem 1966 und 1977. Auch Prinzessin Margaret nahm 1981 an den Unabhängigkeitsfeierlichkeiten teil. Der Besuch von Charles und Camilla reiht sich damit in eine jahrzehntelange Tradition königlicher Reisen nach Antigua und Barbuda ein.

