Abo

Norwegens RoyalsMann von Prinzessin Märtha Louise bekommt neue Spenderniere

2 min
Märtha Louise und ihr Ehemann Durek Verrett, Arm in Arm.

Märtha Louise und ihr Ehemann Durek Verrett, Arm in Arm. (Archivbild)

Prinzessin Märtha Louises Mann Durek Verrett hat in Oslo eine Spenderniere erhalten. Das Paar zeigt sich nach der OP zutiefst dankbar.

Wie die norwegische Zeitung „VG“ berichtet, hat sich Durek Verrett, der Ehemann von Prinzessin Märtha Louise von Norwegen, am Universitätsklinikum Oslo erfolgreich einer Nierentransplantation unterzogen. Das Paar sei laut seiner Managerin über den geglückten Eingriff unglaublich erleichtert.

In einer gemeinsamen Erklärung äußerten sich Märtha Louise und Durek Verrett dankbar über die lebensrettende Operation: „Zuallererst empfinden wir enorme Dankbarkeit dafür, dass jemand bereit ist, als Spender zu fungieren. Es ist schwer in Worte zu fassen, was ein solches Geschenk bedeutet. Die neue Niere hat Durek eine neue Chance gegeben, und das werden wir niemals als selbstverständlich ansehen.“

Märtha Louise und Durek Verrett äußern sich

Einen besonderen Dank richtete Verrett an die Beschäftigten des Drammen-Krankenhauses. Zwar sei er weltweit schon an vielen Orten behandelt worden, nirgendwo habe er jedoch so viel Herzlichkeit, Fürsorge und Menschlichkeit erfahren wie beim norwegischen Pflegepersonal.

Die Betreuung durch das medizinische Team habe ihn tief berührt – sowohl auf fachlicher als auch auf menschlicher Ebene. „Sie waren meine ‚kleinen Engel‘ in einer sehr anstrengenden Zeit“, betonte Verrett rückblickend.

Eingriff in derselben Klinik wie König Harald

Die Transplantation selbst fand im Osloer Rikshospitalet statt, in dem derzeit auch König Harald medizinisch versorgt wird. Für die kommende Zeit bittet die Familie um Ruhe und Wahrung der Privatsphäre, hofft jedoch zugleich, mit dem Schritt das öffentliche Bewusstsein für Organspenden zu stärken.

Für den 51-jährigen US-Amerikaner ist es bereits die zweite Transplantation. Seine Nieren hatten erstmals im Alter von 28 Jahren versagt; eine Spenderniere seiner Schwester aus dem Jahr 2012 verlor später ihre Funktion.

Bereits 2025 thematisierte Durek Verrett die enormen Belastungen der Behandlung in der Netflix-Dokumentation „Rebel Royals: An Unlikely Love Story“. Die regelmäßige Blutwäsche sei für ihn wie eine Gefängnisstrafe, erklärte der Schamane damals. Er müsse dreimal pro Woche dorthin und jeweils vier Stunden im Behandlungsstuhl ausharren.

Eine Alternative gebe es für ihn nicht: „Ich habe keine andere Wahl, als dort zu sitzen – sonst sterbe ich.“ Verrett berichtete zudem von körperlichen Warnsignalen wie Schmerzen im Arm und in der Brust sowie der ständigen Angst vor einem Herzinfarkt. „Deshalb brauche ich wieder eine Nierentransplantation – und je früher, desto besser“, mahnte er im Film. (jag)