Bei einer gewaltigen Explosion in einer Chemiefabrik im Süden Indiens sind mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 30 Arbeiter seien verletzt worden, einige von ihnen schwer, zitierte die Zeitung „Hindustan Times“ den Gesundheitsminister des betroffenen Bundesstaats Telangana, Damodar Rajanarsimha.
Die Hintergründe des Unglücks in einem Industriegebiet nahe der Millionenstadt Hyderabad seien noch unklar, teilte der Minister zudem auf der Plattform X mit.
Die lokale Zeitung „Deccan Chronicle“ berichtete, dass möglicherweise ein chemischer Reaktor auf dem Industriegelände explodiert sei. Die Explosion habe einen Großbrand ausgelöst. Die meisten Opfer seien Arbeiter des Unternehmens Sigachi, das unter anderem Pharma- und Chemieprodukte herstellt. (dpa)

