Wird wirklich alles immer schlimmer? In dieser Folge der hoffnungslosen Optimisten, wieder live aufgezeichnet im Marie und Johann in Köln, sitzen zwei Gästinnen bei uns, die es wissen müssen: die Kriminologinnen Nicole Bögelein (Institut für Kriminologie, Universität zu Köln) und Gina Rosa Wollinger (Professorin an der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung NRW). Gemeinsam machen sie den Podcast „True Criminology”.
Mit Basti Campmann (Kasalla) und Sarah Brasack (Kölner Stadt-Anzeiger) sprechen sie darüber, warum True Crime uns so fesselt und was daran problematisch ist, warum in Deutschland Menschen wegen Schwarzfahrens im Gefängnis landen und wie es hinter Gefängnismauern wirklich aussieht. Sie erzählen von Gesprächen mit Menschen, die eingebrochen sind, und erklären, warum höhere Strafen und ein niedrigeres Strafmündigkeitsalter kaum etwas bringen.
Außerdem: Was die Polizeiliche Kriminalstatistik verrät und was nicht, wie es um Messerkriminalität und unser Sicherheitsgefühl steht, warum Racial Profiling auch sachlich nicht funktioniert und was die Debatte um Migration und Kriminalität regelmäßig übersieht. Und natürlich geht es um Köln: Neumarkt, Ebertplatz, Wiener Platz und die Frage, was die Stadt vom Zürcher Modell lernen kann. Plus ein ganz praktischer Tipp, wo ihr eure Wertsachen verstecken solltet.
Das Buch „True Criminology | Mythen, Fakten, Hintergründe“ ist im Dietz Verlag erschienen.
Der Podcast „Hoffnungslose Optimisten“
Zweimal im Monat laden Basti Campmann und Sarah Brasack Menschen in ihren Podcast ein, die etwas Besonderes können, etwas riskieren oder uns eine neue Perspektive zeigen. Bei den Live-Abenden bleibt der Gast bis zum Schluss geheim. Und egal, wie schwer das Thema: Sie gehen immer mit einer Prise Hoffnung raus. Hier ein Überblick über die nächsten Live-Termine. Die Einnahmen der Live-Abende gehen an „Wir helfen“, der Hilfs-Aktion für Kinder des „Kölner Stadt-Anzeiger“.
