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Angriff auf TeheranAnwesen von Ajatollah Chamenei offenbar zerstört

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Ajatollah Chamenei

Ajatollah Chamenei (Archivbild)

Satellitenaufnahmen dokumentieren Verwüstung auf der Teheraner Residenz von Ajatollah Chamenei. Dies folgt auf Luftangriffe gegen den Iran.

In der iranischen Hauptstadt Teheran kam es durch Attacken Israels und der USA zu beträchtlichen Schäden. Eine Aufnahme aus dem All belegt, dass diverse Bauten auf dem Grundstück des Ajatollahs Ali Chamenei (86) beschädigt worden sind. Das berichtet „bild.de“.

Chameneis Anwesen in Teheran nach Angriffen schwer beschädigt – Satellitenbild zeigt Zerstörung

Wo zuvor ein größeres Bauwerk stand, sind jetzt lediglich Schutt und dunkle Asche erkennbar. Es ist momentan nicht bekannt, ob Chamenei sich während der Attacke in seinem Wohnsitz oder in einem Schutzbunker jenseits der Stadt befand.

Auf diesem Foto, das von der offiziellen Website des Büros des iranischen Obersten Führers veröffentlicht wurde, betet Ajatollah Ali Chamenei (l), Oberster Führer des Iran, am Grab des verstorbenen Revolutionsgründers Ayatollah Chomeini anlässlich des 47. Jahrestages seiner Rückkehr aus dem Exil während der Islamischen Revolution von 1979 außerhalb von Teheran.

Auf diesem Foto, das von der offiziellen Website des Büros des iranischen Obersten Führers veröffentlicht wurde, betet Ajatollah Ali Chamenei (l), Oberster Führer des Iran, am Grab des verstorbenen Revolutionsgründers Ayatollah Chomeini anlässlich des 47. Jahrestages seiner Rückkehr aus dem Exil während der Islamischen Revolution von 1979 außerhalb von Teheran. (Archivbild)

Die Auswertung der Resultate sowie die Feststellung, welche iranischen Anführer ums Leben kamen, wird laut israelischen Regierungssprechern noch einige Stunden dauern. Währenddessen mehren sich in den Medien Israels die Anzeichen für den eventuellen Tod des Staatschefs.

Berichte über Tod von Chamenei: Israelische Medien spekulieren – Iran widerspricht

Sowohl die „Times of Israel“ als auch der Kanal „Channel 12“ melden, gestützt auf nicht genannte israelische Informanten, die zunehmende Annahme, dass Chamenei bei der Attacke ums Leben kam. Dagegen teilte der iranische Außenminister Abbas Araghtschi (63) in einem Gespräch mit „NBC News“ mit, dass Chamenei „soweit ich weiß“ noch am Leben sei. 

Am Samstagvormittag gegen 10 Uhr wurde die Hauptstadt des Iran von der Militäraktion namens „Operation Epische Wut“ getroffen. Das Ziel waren nicht nur Chamenei, der als politisches und geistliches Oberhaupt des Staates sowie als Befehlshaber des Militärs fungiert, sondern auch andere führende Persönlichkeiten. Unter ihnen befanden sich Präsident Massud Peseschkian (71), der Befehlshaber der Revolutionsgarden Ahmad Vahidi (67), der Sicherheitsberater Ali Schamchani (70) und Ex-Präsident Mahmud Ahmadineschad (69).

Operation „Epische Wut“ trifft Teheran – Irans Führung offenbar im Visier

Die Angriffsziele waren nach Meldungen von FOX News breit gefächert. Angegriffen wurden Berichten zufolge das Parlament des Iran, das Ministerium für Geheimdienste, die Atomenergiebehörde des Landes und auch der Oberste Nationale Sicherheitsrat. Darüber hinaus gab es Berichte über Cyberattacken auf staatliche Presseagenturen wie IRNA, was einen vorübergehenden, vollständigen Zusammenbruch des Internets im Iran zur Folge hatte.

US-Präsident Donald Trump gestikuliert bei seiner Ankunft am Palm Beach International Airport in West Palm Beach, Florida, am 27. Februar 2026.

In einer Videonachricht sprach US-Präsident Donald Trump (79) nach den anfänglichen Attacken.

In einer Videonachricht sprach US-Präsident Donald Trump (79) nach den anfänglichen Attacken. Darin verkündete er: „Wir werden ihre Raketen zerstören und ihre Raketenindustrie dem Erdboden gleichmachen. (…) Wir werden ihre Marine vernichten.“ Trump rief die Menschen im Iran dazu auf, während der Bombenangriffe ihre Wohnungen nicht zu verlassen. Er sagte: „Wenn wir fertig sind, übernehmt eure Regierung, sie wird euch gehören“, und appellierte damit an die Bevölkerung, sich zu erheben.

Vor den Attacken hatten die USA und der Iran wochenlang ohne Erfolg über eine neue Atomvereinbarung verhandelt. Gegenüber „Axios“ erklärte ein Vertreter der israelischen Regierung, man verfolge das Ziel, „alle Voraussetzungen für den Sturz des iranischen Regimes zu schaffen“. Der weitere Verlauf hänge jedoch auch davon ab, wie stark sich die iranische Bevölkerung auflehnen würde. (jag)