Die frühere NRW-Integrationsministerin Josefine Paul ist im Landtag dazu befragt worden, warum sie nach dem Solingen-Attentat nicht sofort nach Düsseldorf zurückgekehrt ist. Die Grünen-Politikerin war bereits im Januar zurückgetreten. Die Opposition fordert, dass nun auch Staatssekretär Lorenz Bahr sein Amt aufgibt.
Ex-MinisterinPaul räumt Fehler nach Solingen-Attentat ein
Von Gerhard Voogt
5 min

Josefine Paul, Grüne/Bündnis 90, Ex-Fluchtministerin von Nordrhein-Westfalen auf dem Weg zum parlamentarischen Untersuchungsausschuss im Landtag zum Terroranschlag von Solingen, wo sie als Zeugin vernommen wird.
Copyright: Roberto Pfeil/dpa
Knapp sechs Wochen nach ihrem Rückzug tritt Josefine Paul erstmals wieder vor die Kameras. Vor ihrer Vernehmung im Parlamentarischen Untersuchungsausschuss (PUA) zum Terroranschlag in Solingen gibt die frühere Integrationsministerin auf dem Flur eine Erklärung ab. Sie wirkt angespannt, aber sie spricht ihren Text, den sie offensichtlich auswendig gelernt hat, laut und deutlich in die Mikrofone.
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