Mehr als tausend Einsatzkräfte durchsuchen seit Dienstagmorgen Objekte in NRW. Ein Mann wurde festgenommen.
Großeinsatz in NRWRazzien gegen Rocker und organisierte Kriminalität

Großeinsatz der Polizei gegen organisierte Kriminalität (Symbolfoto).
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In ganz Nordrhein-Westfalen läuft seit den frühen Morgenstunden des Dienstags (28. April) ein Großeinsatz der Polizei. Unter der Führung des Polizeipräsidiums Düsseldorf durchsuchen mehr als tausend Beamtinnen und Beamte zahlreiche Objekte.
Vereinsverbot gegen Rockergruppierung
Hintergrund der Razzien ist unter anderem die Umsetzung eines Vereinsverbots gegen eine in Leverkusen ansässige Rockergruppierung, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten. Das Verbot wurde durch das Innenministerium von Nordrhein-Westfalen erlassen.
Ermittlungen wegen Erpressung und Bildung krimineller Vereinigung
Zeitgleich finden Vollstreckungsmaßnahmen in einem Ermittlungsverfahren der Zentral- und Ansprechstelle für die Verfolgung Organisierter Straftaten (ZeOS NRW) statt. Ermittelt wird unter anderem wegen des Verdachts der Bildung einer kriminellen Vereinigung sowie der räuberischen Erpressung.
Ziel dieser Maßnahmen ist die Sicherung von Beweismitteln. In Langenfeld nahmen die Einsatzkräfte einen 46-jährigen Beschuldigten fest.
Die Polizei Düsseldorf wird bei dem Einsatz von Kräften aus zahlreichen weiteren Polizeibehörden in NRW sowie von Spezialeinheiten und der Bereitschaftspolizei unterstützt. Der Einsatz und die Ermittlungen dauern an. (red)
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