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Kreisliga ADer SSV Weilerswist erhebt Ansprüche auf die Meisterschaft

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Tohuwabohu im Strafraum während der Aufstiegspartie zwischen Bürvenich/Schwerfen/Sinzenich und Hellenthal.

Die letzte Entscheidung: Im Duell der Kreisliga-B-Zweiten setzte sich Bürvenich/Schwerfen/Sinzenich (in Grau) gegen Hellenthal durch.

Einige Mannschaften in der Kreisliga A im Kreis Euskirchen erlebten in der Sommerpause einen Umbruch. Erster Spieltag ist am 30. August.

Am 30. August beginnt die neue Fußballsaison in der Kreisliga A. Doch bereits am gestrigen Mittwochabend hatte mit dem SV Frauenberg die erste Mannschaft ihr Pflichtspieldebüt. Das Kreispokalderby mit dem Bezirksligisten JSG Erft 01 Euskirchen begann allerdings erst nach Redaktionsschluss dieser Ausgabe.

Am Samstag geht es mit den Mittelrheinpartien von Frauenberg (gegen Wegberg-Beeck) und Mechernich (gegen Zülpich) weiter. Andere Kreisliga-A-Teams treten am Wochenende im Kreispokal an. Die Vorbereitung für die 13 Teams der Liga nähert sich also dem Ende.

Dass es überhaupt nur 13 Mannschaften sind, liegt daran, dass der SC Wißkirchen, der nach dem Rückzug aus der Bezirksliga eine Klasse tiefer antreten sollte, erneut zurückzog – und das gleich doppelt, denn die zweite Mannschaft wechselte freiwillig in die Kreisliga C.

Klare Aufstiegsfavoriten wie in der vergangenen Saison die SG Dahlem-Schmidtheim gibt es diesmal nicht. Die Dichte in der Liga ist groß. Favoriten gibt es einige – und ein Team hat ganz klar die Meisterschaft im Visier: der SSV Weilerswist. Andere Mannschaften wie Bezirksliga-Absteiger SC Erftstadt-Lechenich und die TuS Mechernich sind nach einem großen Umbruch auf der Suche nach sich selbst. Es dürfte also spannend bleiben bis zum 26. Spieltag am 13. Juni 2027.

SC Erftstadt-Lechenich

Der Absteiger ist eine Wundertüte. Nur sechs Spieler sind geblieben – und die waren bis auf Miguel Koury in der Bezirksliga-Saison meist Ergänzungsspieler. Deshalb ist für den neuen Trainer Christopher Berg, der vom VfL Erp kommt, am wichtigsten, eine neue Mannschaft zu formen. „Wir haben uns aber gut verstärkt“, sagt Berg. Etablierte Kreisliga-A- und ambitionierte Kreisliga-B-Spieler seien hinzugestoßen.

„Der Verein hat zwei ganz schwere Jahre hinter sich, deshalb sind wir froh, dass wir so viele Neuzugänge für uns gewinnen konnten“, so Berg. Nicht nur er, auch der Rest des Trainer- und Betreuerstabes ist neu. 30 Spieler stehen im Kader. „Kein Stein steht mehr auf dem anderen. Wir entwickeln etwas komplett Neues“, ist Berg überzeugt.

Aufgrund der Fülle der Neuzugänge, will er sich auf keinen Königstransfer einigen. „Alle sind wichtig. Als ich im März angetreten bin, stand das alles in den Sternen, und ich hätte nicht geglaubt, dass wir das auf die Beine stellen können.“

SSV Weilerswist

Der SSV Weilerswist steckt sich das höchste Ziel, das geht: Er will Kreismeister werden. Weil aber nur 13 Teams in dieser Saison dabei sind, weiß Trainer Frederik Ziburske: „Viele Fehltritte sind nicht drin.“

Die Konkurrenz habe zwar gut aufgerüstet, Weilerswist habe sich aber punktuell gezielt verstärkt. Arber Kryeziu (Vernich), Noah Fabritzius und Timofej Slinkov (beide Erftstadt-Lechenich) sowie Matfej Slinkov (CSV Düren) sollen den Konkurrenzkampf steigern. Bisherige Jugendspieler wie Jannis Gilbert und Nikita Breininger sollen Spielzeit bekommen.

Ein Sonderlob spricht Ziburske für seinen Co-Trainer Oguzhan Erkaya aus: „Er ist besonders für die Entwicklung der Offensive und als Bindeglied zu den jungen Spielern Gold wert.“

SV Sötenich

Der SV Sötenich will den nächsten Schritt gehen. Nach Platz drei in der vergangenen Saison strebt er einen Platz unter den ersten drei an. Und das mit einem auf 24 Mann angewachsenen, verjüngten Kader.

Die größte Veränderung hat aber gar nichts mit dem Team zu tun, sondern mit der Infrastruktur. Seit dem Winter steht der Kunstrasenplatz zur Verfügung, im Herbst soll das Vereinsheim fertig sein. „Hiervon versprechen wir uns einen weiteren großen Impuls für unser Vereinsleben“, sagt Trainer Markus Sabel.

Die verdienten Spieler Pascal Feyerabend und Simon Sanduljak haben die Fußballschuhe an den Nagel gehängt, werden aber dem Verein und der Mannschaft in anderer Funktion erhalten bleiben. Die Neuzugänge kommen entweder aus dem Nachwuchs oder könnten sogar noch dort spielen. „Sie bringen Talent, Unbekümmertheit und Eifer mit. Schön, dass drei von ihnen aus unserer eigenen A-Jugend stammen“ so Sabel.

SV Nierfeld

Die Ära Scheer beim SV Nierfeld ist vorbei. Marcel Schmitz, bisher im Jugendbereich erfolgreich bei der JSG Erft 01 Euskirchen unterwegs, hat übernommen und gleich ein paar Talente mitgebracht. „Wir haben eine junge, hungrige Mannschaft mit riesigem Potenzial. Wir wollen mutig und offensiv auftreten und mit Überzeugung Fußball spielen“, sagt Schmitz, der mit seinem Team eine klare Idee davon hat, wie der Fußball aussehen soll und weiß, was das Team kann und wo noch Entwicklungsbedarf besteht. „Dieser Prozess braucht Zeit, und die werden wir der Mannschaft auch geben“, sagt der Coach, der keinen festen Tabellenplatz vorgeben will.

Der Kader wurde in der Breite verstärkt. Für viele junge Spieler sind es die ersten Schritte im Seniorenfußball. „Für uns als Trainerteam ist das eine extrem spannende Aufgabe. Wir wollen ihnen Vertrauen geben, sie fordern und fördern und gemeinsam eine Mannschaft entwickeln, die für Mut, Energie und Zusammenhalt steht“, so Schmitz. Man wolle nicht abwarten und nur Passagier sein, sondern aktiv gestalten. Gleichwohl weiß Schmitz, dass es ein wenig dauern kann, bis die Mannschaft zusammengefunden hat. Deshalb geht er davon aus, dass der SVN im Laufe der Saison zulegen wird.

Einer der Neuzugänge hat einen bekannten Nachnamen: Torwart Henri Urbig ist der Bruder von Bayern-Profi Jonas Urbig und machte zuletzt beim Testspiel gegen Weilerswist mit einem Tor aus der eigenen Spielhälfte von sich reden. Er kommt wie Anas El Helouati, Mohammed Benkheira und Alexis Pena von der JSG Erft. Sie absolvieren wie Raphael Poschen und Anton Kirch (beide JSG Nierfeld/SG92/Oleftal) ihr erstes Jahr im Seniorenbereich. Aus der zweiten kommt Fabio Schmitz hin. Der frühere Dreiborner Justin Achatzy verstärkt die Torhüterposition. „Insgesamt sind wir dadurch vor allem in der Breite deutlich besser aufgestellt“, so Schmitz.

SG Flamersheim/Kirchheim

Es hat sich nicht viel getan in der Sommerpause beim Sechsten der abgelaufenen Saison. Anderthalb Neuzugänge und ein namhafter Abgang – und das war’s. Von der JSG Erft 01 stößt Ben Schäfer hinzu, Jan Plützer kehrt ins Team zurück. Sein letztes Pflichtspiel absolvierte er am 17. November 2024.

Dafür muss das Team von Trainer Marco Markwald, der in seine fünfte Saison geht, auf die Klasse von Lukas Heiwolt verzichten. Der 29-Jährige, der als Jungspund bereits für den ETSC in der Mittelrheinliga auflief, wechselt zu Blau-Weiß Köln in die Landesliga.

„Wir wollen gut in die Saison starten, als Mannschaft stabil auftreten und möglichst früh nichts mit dem Abstieg zu tun haben“, formuliert Markwald die Ziele. Kompakter und konstanter wolle man auftreten.

SV Frauenberg

Von einem kleinen Umbruch spricht Trainer Marcel Timm, der sich beim SVF vollzogen hat. Erfahrenere Spieler wollen kürzertreten oder seien in die zweite Mannschaft gewechselt. „Das ist die Chance für junge Spieler oder solche, die hinten dran waren, nun Verantwortung zu übernehmen“, sagt Timm.

Die Abgänge würden schmerzlich vermisst – „auch, weil wir nicht so breit aufgestellt sind“, sagt Timm. Die Neuzugänge Nils Ruland (Enzen-Dürscheven), Tom Spillmann (Niederelvenich-Mülheim-Wichterich), Torwart Lazaros Kemenetzis (Schwadorf) und Jannik Kölzer (Füssenich-Geich) seien hoffnungsvolle Spieler, die ihre Spielzeit bekommen werden, so Timm. Schwer wiegt allerdings die Verletzung von Xavier Pickartz, der sich im Training ohne gegnerische Einwirkung schwer am Knie verletzt hat. „Bis auf den Knorpel ist eigentlich alles kaputt. Er wird lange ausfallen. Hoffentlich sehen wir ihn in der Rückrunde wieder auf dem Platz“, so der Trainer, der einen einstelligen Tabellenplatz zwischen 5 und 9 anstrebt.

TuS Mechernich

Und noch eine Mannschaft im Umbruch. „Einige ältere Spieler haben aufgehört. Deshalb müssen wir viel investieren“, sagt Trainer Mirco Mertens, der während der Rückrunde Nachfolger von Nico Hohn geworden war. So treten Tobias Hoß und Sven Lepartz kürzer und spielen künftig in der neu formierten dritten Mannschaft. Jonas Hohn kehrt nach Zülpich zum Bezirksligateam zurück. Talente ersetzen die Routiniers, denen er auch Zeit zur Weiterentwicklung geben will.

„Wir müssen in den nächsten Wochen zusammenwachsen“, gibt Mertens die Marschrichtung vor. Und auch wenn er von der Vorbereitung angetan war und man guten Fußball gezeigt habe, sei der Klassenerhalt das oberste Ziel.

SSV Golbach

Demütig zeigt sich Michael Müller, Trainer des SSV Golbach, im zweiten Jahr. „Jedes Jahr Kreisliga A ist für uns ein Riesenerfolg“, sagt er und gibt den Klassenerhalt als Ziel vor.

Besonders das Karriereende aus beruflichen Gründen von Jan Hofmann bedauert Müller sehr. „Er wird uns mit seiner Erfahrung und seiner Qualität sehr fehlen und schwer zu ersetzen sein“, sagt der Trainer. Ein weiterer Abgang ist Ruben Lemke, der zur SG25 gewechselt ist.

Neu im Team sind hingegen die Brüder Luis und Marco Wargenau von der SG Keldenich/Scheven und Torwart Fabio Züll von der SG Hellenthal. „Luis soll mit seiner Erfahrung helfen“, sagt Müller über den Rückkehrer. Die beiden anderen verjüngten das Team auf wichtigen Positionen.

TSV Schönau

Der prominenteste Neuzugang sitzt auf der Bank. Angelo Mazza, der als Trainer bisher im Kölner Raum tätig war, kommt von Landesligist SpV Flittard. „Mein Wunsch ist es, erfolgreichen und vor allem attraktiven und höchst intensiven Fußball zu bieten“, gibt er die Marschrichtung vor.

Die Art, wie Mazza Fußball spielen lässt, unterscheide sich von den letzten Jahren. Deshalb sei es wichtig, dass man Geduld habe, um sich weiterzuentwickeln. Sein Wunsch ist, dass sich das Team von Spieltag zu Spieltag steigert. „Die Jungs bringen gute Qualität mit, und da lässt sich definitiv noch etwas verbessern“, ist Mazza überzeugt. Der Zusammenhalt beim TSV sei ein großes Faustpfand.

Mein Wunsch ist es, erfolgreichen und vor allem attraktiven und höchst intensiven Fußball zu bieten.
Angelo Mazza

Auch die Trainingseinheiten haben sich sehr verändert. Die Trainingsstruktur sei eine andere und, genau wie die Vor- und Nachbereitung der Spiele, professioneller als in der Vorsaison. Mazza strebt mit seinem Team einen Platz im oberen Mittelfeld der Tabelle an.

Damit es mit dem Zusammenhalt klappt, hat sich nicht nur auf, sondern auch neben dem Platz einiges getan. Mazzas Vorgänger Gerrit Ueckert ist nun Sportlicher Leiter und unterstützt in dieser Funktion Thomas Duell. „Dadurch sind wir breiter und stärker aufgestellt“, so der Trainer.

Neuzugänge wie Tom Eßer und Yannic Metzen, die aus der U19 kommen, seien die Zukunft des Vereins, den sie kennen und dem sie treu bleiben. Chris Weber aus der zweiten Mannschaft sowie Jens Krämer vom SC Wißkirchen seien ebenfalls wichtige Neuzugänge, die eine gute Qualität mitbrächten und menschlich sehr gut passten.

SV Schöneseiffen

The same procedure as every year? Der SV Schöneseiffen strebt erneut den Klassenerhalt an. „Idealerweise sichern wir diesen diesmal etwas früher als in der vergangenen Saison“, sagt Trainer Heiko Zimmer.

Der bekommt im Trainerteam nun Unterstützung von Peter Zimmer, der als weiterer Co-Trainer zu Alex Klinkhammer hinzustößt und den der Cheftrainer als „erfahrenen Mann, der mit den Nachwuchskräften für ordentlich frischen Wind sorgt“ beschreibt. Phillip Dartenne übernimmt die Aufgabe des Teammanagers von Michael Hahn.

Idealerweise sichern wir diesen diesmal etwas früher als in der vergangenen Saison.
Heiko Zimmer

Konstanz zeigt Schöneseiffen nicht nur beim angestrebten Saisonziel, sondern auch bei der Transferpolitik. Lediglich Nils Fink (nach Marmagen-Nettersheim) hat den Verein verlasen. Fabian Möhrer und Tobias Heinen treten aus familiären Gründen kürzer, stehen bei Kaderengpässen aber als Stand-by-Spieler zur Verfügung.

Echte Neuzugänge gibt es keine, abgesehen von einigen A-Jugendlichen, die den Kader verstärken. Deshalb freut sich Heiko Zimmer auf die Rückkehrer Basti Keuer, Nils Schüler und Daniel Schmidt, die lange verletzt gewesen waren.

Bliesheimer BC

Nicht nur ein Absteiger kommt aus dem Rhein-Erft-Kreis, sondern auch einer der drei Aufsteiger. Und der hat einen neuen Trainer: Der zuletzt in Wüschheim-Büllesheim tätige Heinz Carell ist die größte Änderung in Bliesheim. „Ansonsten ist alles gleich geblieben“, sagt der 59-Jährige.

Für ihn gilt es, zunächst in der Kreisliga A anzukommen – und das mit einer jungen Mannschaft. Angestrebt wird der Klassenerhalt. „Wenn alles gut läuft, ist sogar ein Mittelfeldplatz drin“, ist Carell überzeugt. Das soll mit attraktivem Offensivfußball bewerkstelligt werden, der auch den eigenen Spielern Spaß machen soll. „Wir wissen, dass wir uns hinten anstellen müssen und auch das ein oder andere Mal Lehrgeld bezahlen werden. Aber wir wollen unser Spiel durchziehen und auf unsere Stärken setzen. Die Gegner sollen sich nach uns richten“, sagt Carell.

Wir wollen unser Spiel durchziehen und auf unsere Stärken setzen. Die Gegner sollen sich nach uns richten.
Heinz Carell

Große Hoffnungen setzt er in Silas Kleiber. Der 23-Jährige hat seit mehr als drei Jahren kein Pflichtspiel mehr bestritten und war zuletzt beim SV Bessenich in der Bezirksliga aktiv. Der Grund für die lange Abwesenheit: Kleiber hatte bereits zwei Kreuzbandrisse. „Er ist noch nicht fit, aber er hat uns schon gezeigt, dass er Fußball spielen kann“, sagt Carell, der auch auf die Neuzugänge Adam Kaiser und Julian Böhme (beide Erftstadt-Ville) sowie die Eigengewächse Luca Vitale und Tom Späder hofft.

Da der Kader aus 35 Spielern besteht und noch neun weitere in Bliesheim kicken wollen, hat der Verein eine zweite Mannschaft ins Leben gerufen. „So können alle spielen“, sagt Carell.

FC Dollendorf-Ripsdorf

Den Schwung aus dem Aufstieg will der FC DoRi mitnehmen und von Beginn an Punkte gegen den Abstieg sammeln. „Es geht nur darum, die Klasse zu halten, um das gesunde Wachstum und die Weiterentwicklung der Mannschaft sicherzustellen“, sagt Spielertrainer Alex Huth, der bereits an die Zukunft denkt: „In den nächsten zwei bis drei Jahren kommen sehr gute Jungs aus unserer Jugend hoch, denen möchten wir einen attraktiven Einstieg in den Seniorenfußball bieten.“

Auf der Seite der Verantwortlichen stößt Björn Hoffmann als Sportlicher Leiter hinzu. Er soll die Trainer entlasten und die Mannschaft weiterentwickeln. Zuletzt war der Posten immer nur sporadisch besetzt.

In den letzten drei Jahren haben wir insgesamt keine zehn Pflichtspiele abgegeben und nie zweimal hintereinander verloren.
Alex Huth

Nach drei Jahren an der Spitze der Kreisliga B, in denen zweimal der Aufstieg denkbar knapp verpasst wurde, müsse sich das Team auch vermutlich wieder an Niederlagen gewöhnen. „In den letzten drei Jahren haben wir insgesamt keine zehn Pflichtspiele abgegeben und nie zweimal hintereinander verloren“, gibt Huth an. Nun werde man auf Gegner treffen, die fußballerisch überlegen seien. DoRi muss sich also auf Phasen ohne und gegen den Ball einstellen.

Einziger externer Neuzugang ist Robin Metternich als „sehr erfahrener und guter Torwart“, so Huth. Aus der Jugend stößt Nils Reifferscheid dazu. „Wir vertrauen dem Kader, der auch den Aufstieg geschafft hat.“

SG Bürvenich/Schwerfen/Sinzenich

Die Drei-Dörfer-SG will die Klasse halten. „Das wäre noch höher einzuschätzen als der Aufstieg, der überraschend kam“, sagt Trainer Sascha Hillger, der davon ausgeht, dass sein Team im unteren Drittel agieren wird. Man werde sich aber umstellen müssen. „Letztes Jahr waren wir immer die Mannschaft, die das Spiel machen musste. Dieses Jahr wird das genau andersherum aussehen“, so Hillger.

Besonders die Abgänge von Torjäger Jannik Hoscheid (wechselt zu Zülpich II) und Torwart Marcel Schmitz (Trainer Nierfeld) wiegen schwer. Auf lange Sicht soll Tom Benentreu aus der Zülpicher Jugend Hoscheid auf der Außenposition ersetzen.