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Sportlerwahl 2021Zusammenhalt zeichnet Ländchen-Sieberath aus

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Seit seinem Aufstieg vor fünf Jahren ist das Team von Ländchen-Sieberath größtenteils zusammengeblieben.

Hellenthal-Sieberath – Eigentlich ist die SpVg Ländchen-Sieberath gar nichts Besonderes in der bunten Fußballlandschaft im Kreis Euskirchen. Andererseits macht den A-Kreisligisten aber gerade das zu etwas Ungewöhnlichem. „Dass wir mit so einem kleinen Einzugsgebiet seit Jahren zu den Top fünf gehören, ist schon toll“, lobt Bernd Jansen, Spielertrainer der SpVg, das Engagement seiner Jungs.

Mit André Knips betreut Jansen Ländchen-Sieberath. Unter Trainer Gernot Jäckel hatte die Spielvereinigung vor fünf Jahren den Aufstieg in die Kreisliga A realisiert. „Es ist bezeichnend, dass wir seit Jahren mit begrenzten Mitteln oben mitspielen und immer im oberen Drittel der Tabelle zu finden sind“, so Knips.

Personelle Konstanz

Ein Grund dafür ist auch die personelle Konstanz in der Mannschaft und im Trainerduo, die über die fünf Jahre größtenteils zusammengeblieben und zu einer festen Größe geworden sind. „Bernd macht mehr im Spiel, mein Part ist vor allem die Trainingsgestaltung“, schildert Knips die Arbeitsteilung. Das habe sich schnell eingespielt. Jansen, acht Jahre beim SV Nierfeld aktiv und Kapitän der ersten Mannschaft, sei der bessere Fußballer, gibt Knips neidlos zu.

Beide kennen sich schon lange aus ihrem Heimatort Oberschömbach. Auch in der Mannschaft ist der enge Zusammenhalt durch das begrenzte Einzugsgebiet und die verwandtschaftlichen Beziehungen groß. Im Team spielen mit Bernd und Michael Jansen sowie Nils und Dominik Fink sogar zwei Zwillingspaare. Zudem stehen die Brüder Daniel und Andreas Engel im Kader.

Viele Eigengewächse

„Wir haben viele Eigengewächse, die aus unserer Jugend, der JSG Zwanzig-18, stammen. Nur der Torwart kommt aus Marmagen“, beschreibt Knips den 22-köpfigen Kader. Es mache einfach Spaß. „Es gehört dazu, dass man sich versteht“, sagt er. „Die Zusammenstellung und der Elan der Mannschaft sind einzigartig“, ergänzt Jansen.

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Am Freitag begann in Sturm und Schneegestöber auf dem Aschenplatz in Dahlem die Vorbereitung auf die Rückrunde. Anfang März steht das Nachholspiel gegen den FC Dollendorf-Ripsdorf im Kalender, bevor der Spielbetrieb wieder startet. Der heimatliche Sportplatz in Sieberath ist nicht nur von der Flut im Juli zerstört worden, sondern dient seitdem als Sammelplatz für die Hinterlassenschaften des Hochwassers. „Wir streben die Umwandlung zu einem Kunstrasenplatz an“, berichtet Knips.