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Vollsperrung bis NovemberDie L204 zwischen Sötenich und Urft wird saniert

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Das Foto zeigt zwei Bagger bei den Arbeiten an der Bundesstraße.

Die Arbeiten an der B265 im Dürener Berg liegen im Zeitplan. Ende des Monats soll die Maßnahme abgeschlossen sein.

Wegen Arbeiten an der Fahrbahn und am Hang wird die Landesstraße zwischen Sötenich und Urft gesperrt. Die Sanierung der B265 bei Gemünd kommt gut voran.

Autofahrer, die von Kall nach Urft wollen, müssen ab nächster Woche einen Umweg über Keldenich und die Landesstraßen 206 und 22 nehmen. Die Landesstraße 204 zwischen Sötenich und Urft wird nämlich vom Landesbetrieb Straßen NRW saniert und deshalb ab dem kommenden Montag, 10. August, bis voraussichtlich Ende November komplett gesperrt. Die Kosten für die Sanierung des rund 2,8 Kilometer langen Teilstücks betragen rund 1,2 Millionen Euro.

Dafür gibt es aber auch eine gute Nachricht für die Verkehrsteilnehmer. Die Arbeiten an der Bundesstraße 265 im Dürener Berg zwischen Gemünd und Wolfgarten liegen nach Angaben von Torsten Gaber, Pressesprecher der Regionalniederlassung Ville-Eifel des Landesbetriebs Straßenbau NRW, voll im Zeitplan.

Unter die Straße kommt ein Erd-Zement-Gemisch

Die Fahrbahn der L204 sieht zwischen Sötenich und Urft an mehreren Stellen aus wie ein Flickenteppich. Neben der Sanierung der Fahrbahn sind auch Hangsicherungsarbeiten an mehreren Stellen erforderlich. „Der Hang, auf dem die Straße aufliegt, ist in den vergangenen Jahren abgesackt. Daher beseitigen wir jetzt zusammen mit der Straßensanierung nun auch die Absackungen unter der Straße durch ein Erd-Zement-Gemisch, damit die Straße darauf wieder stabil aufgebaut werden kann“, erklärte Gaber. Insgesamt habe man fünf Schadstellen ausgemacht, die alle jetzt behoben werden. „Die Absackungen waren mit bloßem Auge zu erkennen, stellten aber keine akuten Einschränkungen für die Verkehrssicherheit dar“, so Gaber weiter.

Zu sehen ist ein großer Haufen mit Schottersteinen.

Der Schotter für den neuen Unterbau der Straße liegt schon bereit.

Zu sehen ist eine Straße mit mehreren hellen Ausbesserungsstellen.

Die L204 zwischen Sötenich und Urft hat zahlreiche Schadstellen.

Die Bauarbeiten werden nach Angaben von Gaber nacheinander in drei Bauabschnitten, beginnend mit dem ersten Abschnitt von der Einmündung Urfttalstraße bis zur Burg Dalbenden, durchgeführt. Anschließend wird der Bereich von der Burg bis zum Zementwerk erneuert, bevor im letzten Bauabschnitt der Abschnitt zwischen Zementwerk und Einmündung Rinner Straße saniert wird. An mehreren Stellen wird zusätzlich eine Hangsicherung durchgeführt, weshalb die einzelnen Bauabschnitte während der Arbeiten nicht befahrbar sind.

Sanierung der Fahrbahn und des Hangs kostet rund 1,2 Millionen Euro

Der Durchgangsverkehr wird während der gesamten Baumaßnahme weiträumig über die Landesstraße 206 (Keldenich/Dottel) sowie die Hüttenstraße in Kall umgeleitet. Burg Dalbenden und das Zementwerk sind während der Arbeiten je nach Baufortschritt jeweils nur aus Richtung Urft oder Kall erreichbar. Die Kosten für die Fahrbahnsanierung sowie die Hangsicherungsarbeiten betragen rund 1,2 Millionen Euro.

Die Arbeiten am Gemünder Berg liegen voll im Zeitplan. „Wir gehen aktuell sogar davon aus, dass die Sperrung während der Sommerferien in der letzten Augustwoche bereits aufgehoben werden kann“ erklärte Gaber auf Anfrage.

In der Bundesstraße 265 zwischen Gemünd und Wolfgarten hatten sich im vergangenen Jahr tiefe Löcher zwischen dem Belag und der Böschung aufgetan, weil ein Teil des Hangs im Seitenbereich der Straße abgesackt war. Die Schäden waren im Rahmen der regelmäßigen Kontrollen aufgefallen. Ein Riss im Straßenrand war danach weiter aufgegangen.

Die Stützwand unterhalb der Straße war von Wurzeln der Bäume geschädigt und ebenfalls abgängig. Mit einer speziellen Maschine waren acht Bohrkerne von der Straße und dem Untergrund genommen worden. Mit ihrer Hilfe wurde festgestellt, in welcher Tiefe man auf festen Felsen stößt. Der Fels soll für eine Rückverankerung genutzt werden. Die Stützwand wird neu gebaut und der Hang gesichert. Für die Arbeiten ist die Bundesstraße seit dem 15. Juni gesperrt.