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Auswirkung BrückendesasterBürgermeister Caplan nimmt Verkehrsminister Wüst in Pflicht

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Bürgermeister Stefan Caplan

Burscheid – Der Skandal um die Leverkusener Rheinbrücke ist auch in Burscheid ein Thema: NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst erhielt von Stefan Caplan einen Brief, in dem er als Bürgermeister die „schwierige Situation“ Burscheids durch den zusätzlichen Lkw-Verkehr dar stellte und „eindringlich“ darum bat, die aus den Vorfällen resultierende Zeitverzögerung beim Bau „auf ein Mindestmaß zu reduzieren“. Der persönliche Anruf Wüsts erfolgte nach Caplans Aussage umgehend. „Herr Wüst hat sich viel Zeit genommen und war über die konkrete Situation, auch über die Burscheids, sehr gut informiert.“ Zudem habe er die Situation Burscheids „ausdrücklich bedauert“ und versprochen, „mich auf dem Laufenden zu halten und dass er jede Möglichkeit prüfen wird, das Verfahren zu beschleunigen“.

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Durch die Verzögerungen befürchtet Stefan Caplan, dass die „immensen Belastungen für unsere Wirtschaftsunternehmen noch länger andauern“. Und das mit all den Schwierigkeiten und Zusatzkosten, die dadurch verursacht würden, dass die Rheinbrücke nicht mit Lkw überquerbar ist. „Ich werde den Verkehrsminister an seinen Aussagen messen“, versprach Burscheids Bürgermeister.

Für Maskenpflicht ausgesprochen

Auch bezüglich der ab Montag, 27. April, in NRW geltenden Pflicht zum Tragen einer Gesichtsmaske zum Schutz vor einer Infektion mit dem Coronavirus äußerte sich Caplan. Er begrüßt die einheitliche Regelung zur Maskenpflicht: „Ich habe mich frühzeitig für eine einheitliche Regelung auf Kreisebene ausgesprochen und bin froh, dass es jetzt eine landeseinheitliche Vorgabe gibt, im öffentlichen Raum einen Mund-Nase-Schutz zu tragen.“

Einzellösungen hätten keinen Sinn ergeben. „Daher appelliere ich an alle Burscheider, insbesondere da, wo der Abstand von 1,5 Metern schwer einzuhalten ist, eine Alltagsmaske zu tragen. Nur so können wir es schaffen, die Corona-Pandemie einzudämmen.“ Auch Landrat Stephan Santelmann als Chef der Kreisverwaltung begrüßt die Anordnung „aus gesundheitlicher Sicht sehr“. Er hatte eine einheitliche Vorgehensweise präferiert. (JAN/hgb/frw)