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MönchhofBurscheid eröffnet die Heidelbeersaison

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Norbert Stamm und Burscheider Bürgermeister Dirk Runge pflücken fleißig Heidelbeeren.

Norbert Stamm und Burscheider Bürgermeister Dirk Runge pflücken fleißig Heidelbeeren.

Norbert Stamm, Inhaber des Mönchhofs, hatte wieder eingeladen, um die ersten Beeren direkt von den Sträuchern zu pflücken.

Die Heidelbeersaison ist eröffnet. Norbert Stamm, Inhaber des Mönchhofs in Burscheid, hatte unter anderem die „Wirbelwinde“ der Strunde-Pänz, der Tanzgruppe der Großen Gladbacher KG, sowie den Burscheider Bürgermeister Dirk Runge und den Leverkusener Oberbürgermeister Stefan Hebbel eingeladen, um die ersten Beeren direkt von Sträuchern zu pflücken. Die ersten waren die jungen Gäste: Mit viel Freude zogen die jungen Tänzerinnen und Tänzer durch die Reihen der Heidelbeerfelder und probierten die ersten Früchte der Saison.

Die Aktion fand bereits zum wiederholten Mal statt. Mönchhof-Inhaber Norbert Stamm erklärte, dass der Betrieb jedes Jahr bewusst Gruppen einlade, um den Saisonstart gemeinsam zu feiern. „Wir machen eigentlich jedes Jahr so eine Aktion mit einer Gruppe, die sonst nicht unbedingt die Gelegenheit dazu hat. Für die Kinder ist das eine schöne Abwechslung. Unsere Tochter ist selbst im Verein, deshalb hat sich das dieses Mal angeboten.“

Auf rund 15 Hektar baut der Mönchhof Heidelbeeren an. Dabei setzt der Betrieb auf mehrere Sorten, die nacheinander reifen. Den Anfang macht die Sorte „Duke“, aktuell werde vor allem „Bluecrop“ geerntet. Später folgen unter anderem „Liberty“ und „Aurora“. Dadurch zieht sich die Ernte von Ende Juni bis etwa Mitte September.

Auch Leverkusener Oberbürgermeister Stefan Hebbel durfte selbst Heidelbeeren frisch vom Strauch pflücken.

Auch Leverkusener Oberbürgermeister Stefan Hebbel durfte selbst Heidelbeeren frisch vom Strauch pflücken.

Die hohen Temperaturen der vergangenen Wochen hätten den Pflanzen zugesetzt, berichtete Stamm. Besonders das Wassermanagement spiele in diesem Jahr eine entscheidende Rolle. „Die Hitze war für die Heidelbeeren schon Stress. Deshalb ist die Bewässerung besonders wichtig. Wir sind aber gut versorgt und können die Pflanzen ausreichend mit Wasser versorgen.“ Neben der Bewässerung sei auch die Bestäubung ein wichtiger Faktor. Dafür setzt der Betrieb Bienen und Hummeln ein, damit die Pflanzen möglichst viele Früchte tragen.

Nur wenige Meter von den Feldern entfernt wurden die frisch geernteten Heidelbeeren bereits für den Verkauf vorbereitet. In einer gekühlten Halle arbeiteten drei Mitarbeitende bei niedrigen Temperaturen an der Verpackung der Früchte für regionale Supermärkte.

Mit dicken Jacken und Mützen ausgestattet, legten sie die Heidelbeeren auf ein Förderband. Dort wurden die Beeren in Schalen verteilt, anschließend maschinell versiegelt und mit Etiketten versehen, bevor sie für den Transport vorbereitet wurden.

Auch Selbstpflücker und Besucher konnten die Heidelbeeren direkt auf dem Mönchhof erwerben. Der Kilopreis lag bei neun Euro, ab einer Abnahmemenge von sechs Kilogramm kostete das Kilogramm 7,50 Euro. Geöffnet ist der Hof freitags von 10 bis 18 Uhr sowie samstags und sonntags von 10 bis 15 Uhr. Bis Mitte September können Besucher dort – je nach Reife der verschiedenen Sorten – frische Heidelbeeren aus regionalem Anbau kaufen.