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CityEVL-Kundenzentrum zieht zur Sparkasse Leverkusen

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Die Fensterfront an der Sparkasse Leverkusen ist schon beklebt. Die EVL zieht mit ihrem Kundenzentrum in die Hauptstelle der Sparkasse im City-Center.

Die Fensterfront an der Sparkasse Leverkusen ist schon beklebt. Die EVL zieht mit ihrem Kundenzentrum in die Hauptstelle der Sparkasse im City-Center.

Die EVL will ihre alte Zentrale am Overfeldweg sanieren – alle Mitarbeiter, bis auf die im Kundenzentrum, sollen dort auf lange Sicht arbeiten.

Die EVL verlegt ihr Kundenzentrum vom City-Point in die Sparkassenhauptstelle in die City C. Seit dem Wochenende ist die Fensterfront zur City C am Sparkassengebäude mit einer entsprechenden Werbung beklebt. „Coming Soon! Ab Juli sind wir hier für euch da“, lautet eine Aufschrift.

EVL-Sprecher Stefan Kreidewolf bestätigt, dass die Kollegen mit Kundenkontakt aus dem City-Point-Gebäude ausziehen. Die EVL hat seit ein paar Jahren Probleme, weil die Firma unfreiwillig auf mehrere Standorte verteilt ist.

Die ursprüngliche Zentrale steht am Overfeldweg, wo sich auch der eigentliche Betriebshof und das Materiallager befinden. Die Zentrale ist ein 60 Jahre altes Gebäude. Es ist ziemlich marode, weshalb die gesamte Belegschaft dort 2024 ausgezogen ist.

Insgesamt 60 Mitarbeiter, darunter der Vorstand mit Thomas Eimermacher und seine Pressestelle, arbeiten seitdem in Büros im Haus der Pronova BKK am Horst-Henning-Platz. Die Räume im Pronova-Haus gegenüber Tor 4 hat die EVL seither angemietet.

EVL-Leverkusen saniert die alte Firmenzentrale

Die EVL will mit möglichst allen Mitarbeitern zurück an den Overfeldweg ziehen, deshalb hat man sich entschlossen, dort die alten Gebäude zu sanieren: Neben der EVL hatte der städtische IT-Dienstleister IVL sein Gebäude, das die EVL jetzt auch sanieren will. Sanieren ist nachhaltig und oft günstiger als Abbruch und Neubau. Die Sanierung hat gerade begonnen. Die IVL gibt es auch noch, sie ist in den Innovationspark umgezogen. Auf lange Sicht sollen alle EVL-Mitarbeiter am Overfeldweg ein Büro bekommen, bis auf die, die im Kundenzentrum in der Sparkasse arbeiten. Im kommenden Jahr will der Vorstand umziehen, der Mietvertrag im BKK-Haus ist offenbar schon gekündigt worden.

Das Bürohaus City-Point mit vier Etagen, in dem etwa 60 EVL-Mitarbeiter arbeiten, soll komplett leergezogen werden. Was genau aus der Immobilie werden soll, sagt die EVL nicht: Daran arbeite man, so die Auskunft.

Das City-Point-Gebäude, Baujahr 1999, ist Eigentum der EVL. Erstbezieher war neben der EVL die Fernuniversität Hagen, die Leverkusen bis zu ihrem Rückzug aus der Stadt für zwölf Jahre zur Universitätsstadt gemacht hatte.

Das City-Point-Gebäude, Baujahr 1999, ist Eigentum der EVL.

Das City-Point-Gebäude, Baujahr 1999, ist Eigentum der EVL.

Die EVL beschäftigt sich schon seit Jahren mit einem Neubau einer Zentrale, aber weil Bau- und Materialkosten zuletzt stark gestiegen sind, verschob man das Projekt. Bei der EVL war man offenbar über den Verzug nicht unglücklich, denn nach Corona änderten sich die Bürogewohnheiten der Mitarbeiter und die ursprünglich angesetzte hohe Zahl an Büros braucht man wohl nicht mehr. Aus demselben Grund konnte die Pronova-Krankenkasse genug freie Bürofläche für die EVL anbieten. Die Zeiten, als Büros Mangelware waren, sind offenbar vorbei.

Auch die Sparkasse hatte in ihrer Schalterhalle ausreichend Platz, damit dort jetzt das neue Kundenzentrum entstehen kann. Man habe unbedingt ein Kundenzentrum in der City unterhalten wollen, schreibt Kreidewolf.

Das Wupsi-Kundencenter, das im City-Point eingemietet war, ist zog schon im März auf die Rialtobrücke umgezogen, die etwa 50 Meter entfernt liegt. Die Begründung damals: Man sei auf dem Rialto-Boulevard näher am Busbahnhof.