Im Erdgeschoss der Luminaden sowie im Obergeschoss an der Schrägstraße sind drei zusammenhängende Ladenflächen zu haben.
In den LuminadenGroßes Ladenlokal in Wiesdorfer City soll zwangsversteigert werden

Unter Anderem der ehemalige Centershop in den Luminaden soll zwangsversteigert werden.
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Ein großer Anteil an den Geschäftsflächen in den Luminaden kommt am Ende des Monats in die Zwangsversteigerung. Laut einem Sachverständigengutachten aus 2015 werden drei Teileigentumseinheiten versteigert, die als ein Ladenlokal genutzt werden könnten, weil sie untereinander verbunden sind.
Es handelt sich um ein großes Lokal im Erdgeschoss, das bis vor etwa zwei Jahren an einen Centershop mit einem riesigen Sortiment vermietet war. Dazu gehören weitere Räume: Ein leer stehendes Lokal im Obergeschoss an der Schrägstraße, an dessen Fassade noch ein Schild eines ehemaligen Ladens namens „Kenvelo“ hängt, in dem sich in den vergangenen Jahrzehnten unterschiedlichste Geschäfte befunden haben. Zudem ein kleines Lädchen an einem Durchgang zur Fußgängerzone, in dem sich zuletzt noch ein Weinladen versucht hat. Dazu kommen Technik und Toiletten und Lagerflächen. Als Verkehrswert der insgesamt als Paket zu ersteigernden Teilflächen wird 890.000 Euro angegeben: Laut Gutachten sind das insgesamt 3033 Quadratmeter Fläche, woraus sich ein Kaufpreis von knapp unter 300 Euro je Quadratmeter berechnet.

Kenvelo steht auch zur Zwangsversteigerung.
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Alle Lokale standen zuletzt leer, weshalb man davon ausgehen kann, dass der Besitzer nicht mehr mit üppigen Mieteinnahmen gesegnet war, weshalb es womöglich auch zur Zwangsversteigerung kommt.
Gutachterin weist auf Probleme der City A hin
Die Luminaden sind Teil der City A, die in Jahren 1970 bis 1972 gebaut wurde. Das Gutachten bescheinigt der City A „insgesamt im Objekt relativ hohe Nebenkosten aufgrund der unzeitgemäßen Belüftungs- und Klimaanlage sowie Wärmeversorgung und des erforderlichen Wachdienstes.“ Die Gutachterin streut einem potenziellen Käufer keinen Sand in die Augen bezüglich seiner Aussichten, einen Mieter zu finden, wenn sie schreibt: „Insbesondere seit der Eröffnung der östlich gelegenen Rathausgalerie im Jahr 2010 sind in der Stadtmitte „A“ einige strukturelle Leerstände in den Ladenlokalen zu verzeichnen. Insbesondere in den sogenannten Luminaden und den Ladenzeilen entlang der Schrägstraße scheint eine Vermietung der Ladenlokale seit einigen Jahren äußerst schwierig zu sein. Gewerbeeinheiten liegen teilweise abseits des Besucherstroms in dunklen und verwinkelten Passagen, die Größe und Aufteilung der meisten Einheiten ist nicht mehr zeitgemäß und die Andienung über die im 1.Untergschoss gelegenen Kellerräume ist nicht praktikabel.“
Insbesondere in den sogenannten Luminaden und den Ladenzeilen entlang der Schrägstraße scheint eine Vermietung der Ladenlokale seit einigen Jahren äußerst schwierig zu sein
Die Nebenkosten überstiegen den für vergleichbare Gewerbeeinheiten üblichen Wert. Als Folge können Inhaber nur eine vergleichsweise mickrige Miete kassieren. Es bedürfe eines guten Nutzungskonzepts. Die City A hat das gleiche Problem, mit dem die Stadt bei der Revitalisierung der City C gekämpft hat: 180 Wohnungs- und Teileigentümer sollen an der City A beteiligt sein.

Die Luminaden und die geschäfte auf der Schrägstraße sind schwer zu vermieten.
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Die Zuschnitte, die die Gutachterin vermessen hat, sollen nicht mit den Aufteilungsplänen der 1970er Jahre und damit der Grundbucheintragung sowie der Beschlagnahme im Rahmen des Versteigerungsverfahrens übereinstimmen.

In den Luminaden gibt es mehrere Barbershops.
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Da sich mit Lokalen in alten Einkaufszentren nur schwer Geld verdienen lässt, wird interessant sein, wer sich für einen Kauf interessiert und welches Ziel er verfolgt. Seit einigen Jahren häufen sich Läden in den Luminaden, die etwa Handyhüllen oder Shisha-Pfeifen anbieten. Zeitweise konnten in den Luminaden sieben Barbershops gezählt werden.
Eine andere Zwangsversteigerung, die das Leverkusener Amtsgericht für Mittwoch, 9 Uhr, angesetzt hatte, wurde erneut abgesagt: Das Haus an der Ecke Kaiserstraße/Carl-Leverkus-Straße, in dem Mitglieder der stadtbekannten Leverkusener Großfamilie Goman zur Miete wohnen, sollte wieder einmal für etwas über eine Million Euro versteigert werden. Es gehörte zuletzt einem Trierer Kaufmann, der die Wohnungen vermietet.
