Erstmals in der Vereinsgeschichte hat der SSV Nümbrecht den Kreispokal gewonnen. Zumindest eine Halbzeit spielte Gegner Refrath munter mit.
Pokalfinale gewonnenEin historischer Tag für den Fußball des SSV Homburg-Nümbrecht

Ein Tag für die Nümbrechter Geschichtsbücher: Der SSV hat am Sonntag in Engelskirchen zum ersten Mal ein Finale um den Kreispokal gewonnen – und das ziemlich deutlich mit 4:0.
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Der SSV Nümbrecht hat zum ersten Mal in seiner Vereinsgeschichte den Kreispokal gewonnen. Der Landesligist setzte sich gegen den Kreisliga-A-Aufsteiger SV Refrath/Frankenforst mit 4:0 durch.
Nümbrechter Elf bis zur Pause noch ohne Tor
Kreispokal-Finale der Männer, SSV Nümbrecht – SV Refrath/Frankenforst 4:0 (0:0). In den ersten 45 Minuten war noch kein Klassenunterschied erkennbar. Refrath spielte sehr gut mit und hatte durch Justin Becker die erste Kopfballchance (6.). Den ersten Nümbrechter Warnschuss gab Felix Sievers ab. Niklas Clemens, Sebastian Ramspott, Kilian Seinsche und Felix Adamietz hatten weitere Chancen für den SSV, aber der Underdog blieb auch immer gefährlich.

In den ersten 45 Minuten spielte der Underdog aus Refrath noch gut mit.
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Besonders durch ihr hohes Pressing stellten sie den SSV in der ersten Hälfte vor Probleme. „Damit haben sie uns schon genervt und sie haben es gut gemacht. Wir sind aber in der Pause ruhig geblieben, da wir wussten, dass sie das nicht über 90 Minuten spielen können“, erklärte Trainer Marcus Voike nach der Partie. In der zweiten Hälfte machten es die Nümbrechter dann besser, nahmen das Heft in die Hand und entwickelten mehr Torgefahr. Mit einem trockenen Schuss ins linke untere Eck brachte Felix Sievers sein Team in Führung (62.).
Damit haben sie uns schon genervt und sie haben es gut gemacht. Wir sind aber in der Pause ruhig geblieben, da wir wussten, dass sie das nicht über 90 Minuten spielen können.
Kurz darauf legte Niklas Clemens nach, was schon eine Art Vorentscheidung darstellte. Nun erspielte sich der SSV Chance um Chance. Gegen Mike Großberndt konnte SV-Keeper Jan-Patrick Sennhenn noch stark parieren. Kurz darauf drückte dann aber Henry Schäumer eine scharf geschossene Ecke von Joscha Trommler über die Linie. Den Schlusspunkt setzte schließlich Felix Sievers mit seinem zweiten Treffer.

Nach der Pokalübergabe mit Jürgen Liehn, Chef des Fußballkreises Berg, ging es für die Nümbrechter gleich weiter zum Public Viewing im Heimstadion.
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„Nach dem Wechsel war es eine souveräne Vorstellung von uns und ein auch in der Höhe verdienten Erfolg“, freute sich Marcus Voike, der mit seinen Jungs unmittelbar nach der Siegerehrung zum vereinseigenen Public Viewing reiste. Und auch Robin Brummenbaum bekam noch seinen würdigen Abschied. Der Torjäger, der in der nächsten Saison Spielertrainer der Kreisliga-A-Reserve wird, wurde fünf Minuten vor Schluss unter großem Beifall der Zuschauer und Mitspieler eingewechselt.
Tore: 1:0 Sievers (62.), 2:0 N. Clemens (65.), 3:0 Schäumer (71.), 4:0 Sievers (73.).
SSV Homburg-Nümbrecht: Tessarolo, Ramspott, Oyama, Schäumer, Bauerfeind, Clemens, Grünberg, Adamietz (73. Schäfer), Sievers (85. Brummenbaum), Klein (71. Hennecken), Seinsche (64. Großberndt).
