Rockmusik, Wein, Streetfood und sieben Hüpfburgen: Das neue Gummersbacher Sommerfest kommt offenbar gut an.
Veranstalter sind zufriedenGummersbacher Sommerfest geht in Serie

Gut gekühlt schmeckt der Rosé bei diesen Temperaturen besonders erfrischend.
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Eine Streetfood-Meile mit Gerichten aus fernen Ländern und aus der regionalen Küche, Musik von Bands aus dem Oberbergischen, ein guter Tropfen wohltemperierten Weins und eine Versteigerung, deren Erlös für den guten Zweck eingesetzt wird: Die Organisatoren Frank Hewel und Timo Bay zeigten sich sehr zufrieden mit ihrer ersten Auflage des Gummersbacher Sommerfestes.
„Die Stimmung auf dem Festgelände am Freitag und Samstag war einfach klasse. Es waren viele Besucherinnen und Besucher hier, aber es war auch nicht zu voll, dass es wieder unangenehm gewesen wäre“, lautet Hewels positives Fazit. „Natürlich sieht es immer super aus, wenn Massen an Menschen eine Veranstaltung besuchen, aber auf der anderen Seite ist es nicht so toll für die, die vor Ort sind. Es ist voll, es gibt keine Sitzplätze mehr, die Leute müssen lange auf die Getränke warten.“ Dann könne auch ganz schnell die Stimmung kippen.

Abends war die Stimmung gut, so beim Auftritt der Lindlarer Band Latin Greek, die kürzlich beim Hurricane Festival Open-Air-Erfahrung gesammelt hat.
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Am Sonntag, dem dritten und letzten Veranstaltungstag, stand zudem etwas Besonderes auf dem Programm: der Familientag. Neben dem eingezäunten Festgelände gegenüber dem Kino Seven hatten Freiwillige im Stadtgarten sieben Hüpfburgen aufgebaut, die von Kindern begeistert in Beschlag genommen wurden. Lächelnd machten es sich die Eltern auf den Bänken gemütlich und schauten ihrem Nachwuchs beim Toben zu.
Es waren viele Besucherinnen und Besucher hier, aber es war auch nicht zu voll, dass es wieder unangenehm gewesen wäre.
Security-Personal achtete penibel darauf, dass kein Glas und keine Flasche das Festgelände verließ. „Um die Sicherheit der Kinder zu garantieren, darf nichts auf die Wiese, das irgendwie gefährlich werden könnte. Deshalb haben wir uns mit dem Angebot der Hüpfburgen auf Sonntag beschränkt. Und wie man sieht, nutzten das viele Familien aus“, freute sich Mitorganisator Hewel.
Gummersbacher Musikschule sorgte für Programm
Derweil hatten sich auf dem Festgelände Besucherinnen und Besucher auf den weiß überzogenen Bierbänken niedergelassen, ein Glas Wein vor sich stehend, und lauschten der Musik von der Bühne. Das Programm hatte Markus Missbrandt, Leiter der Gummersbacher Musikschule und Vorsitzender des Vereins „Ware-House-Stage“, auf die Beine gestellt.
Der Höhepunkt des Sommerfestes sollte am Nachmittag stattfinden. Dann wurden Kunstwerke, die bis dahin im Restaurant „Kunstwerk“ im Gummersbacher Einkaufszentrum „Forum“ ausgestellt waren, versteigert. Neben zwei acht mal drei Metern großen Gemälden kamen die Kunstwerke von Schülerinnen und Schülern des Lindengymnasiums unter den Hammer.

Das warme Wetter dämpfte tagsüber den Andrang.
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„Bis jetzt haben wir schon mehr als 8000 Euro an Spendengeldern zusammenbekommen. Wir hoffen durch die Versteigerung fünfstellig zu werden“, verriet Hewel. „Ich wünsche mir, dass wir die Marke von 10.000 Euro knacken.“ Klappe dies nicht von allein, werde die Summe aufgestockt.
Er wolle niemanden daran hindern, eigene Kunstwerke zu ersteigern. „Wenn ein Kind sein Bild haben möchte, dann bekommt es das auch. Und wenn dann nur 20 Euro dabei herausspringen, dann ist das halt so, wenn wir damit dem Kind eine Freude machen.“
Mit dem Geld wollen die Organisatoren zwei regionale Institutionen unterstützen: Der Erlös soll zum einen „nina + nico“ und zum anderen der Oberbergischen Kinderheimat zu Gute kommen. „Aus der Region für die Region“, so sei der Gedanke, sagt Hewel.
Frank Hewel und seine Mitstreiter wissen eines auf jeden Fall heute schon: „Es wird im kommenden Jahr auf jeden Fall wieder ein Gummersbacher Sommerfest geben, wahrscheinlich am Wochenende vor den Sommerferien. Wir sind da schon an den ersten Planungen dran“, kündigte Timo Bay an nach der gelungenen Premiere.
