Laut dem Oberbergischen Kreis sind bei der letzten Kontrolle keine Blaualgen mehr gesichtet worden.
Keine Blaualgen mehrBadeverbot an der Brucher bei Marienheide ist aufgehoben

Bei Blaualgen handelt es sich um Bakterien, die häufig für eine blaugrüne Färbung und Trübung des Wassers sorgen.
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Mittwoch, 19. August, 16.30 Uhr: Badestellen an der Bruchertalsperre wieder freigegeben
Die Badestellen an der Bruchertalsperre in Marienheide sind wieder zum Baden freigegeben. Das teilt der Oberbergische Kreis mit. Bei der letzten Kontrolle seien keine Blaualgen mehr gesichtet worden, heißt es. Demnach kann an den Badestellen DLRG-Haus, Segelclub und Staumauer wieder geschwommen werden.
In der Mitteilung des Kreises heißt es aber weiter: „Das Gesundheitsamt weist jedoch darauf hin, dass sich die Situation in einem Gewässer kurzfristig verändern kann.“ Badegäste werden gebeten, auf aktuelle Hinweise vor Ort zu achten und bei sichtbaren Auffälligkeiten im Wasser nicht zu schwimmen. Das Gesunheitsamt des Kreises überwacht die Wasserqualität auch weiterhin regelmäßig. Informationen hierzu veröffentlicht der Kreis auf seiner Internetseite.
Montag, 10. August, 16 Uhr: Kreis und Wupperverband sperren drei der vier Badestellen
Nachdem am Freitag bereits die Badestelle Segelclub in der Bruchertalsperre in Marienheide wegen Blaualgen gesperrt worden ist (wir berichteten), gelten jetzt für weitere Badestellen in dem Stausee Badeverbote. Das haben Wupperverband und Gesundheitsamt des Oberbergischen Kreises am Montag mitgeteilt. Nunmehr darf auch nicht mehr an den Stellen DLRG-Haus und Staumauer gebadet werden. Damit sind drei der vier Badestellen der Brucher gesperrt . Nur noch für die Badestelle Campingplatz bestehe laut Mitteilung des Kreises aktuell kein Badeverbot.
Kreis appelliert an Eigenverantwortung der Seebesucher
Das Gesundheitsamt appelliert an die Eigenverantwortung der Seebesucher: Der Kontakt zu Blaualgen sei dringend zu vermeiden! Als Blaualgen werden Bakterien bezeichnet, die häufig eine blaugrüne Färbung aufweisen. Sie kommen zwar natürlicherweise im Gewässer vor, aber bei Massenentwicklungen können sie bei Mensch und auch Tier zu Problemen führen. Die derzeit hohen Temperaturen begünstigen ihre Entwicklung.
Wupperverband und Gesundheitsamt des Oberbergischen Kreises warnen vor Blaualgen an der Bruchertalsperre. Wie der Kreis mitteilt, seien diese bei einer Kontrolle an der Badestelle Segelclub festgestellt worden. Das Gesundheitsamt hat daraufhin ein Badeverbot für diese Badestelle ausgesprochen. Der Kontakt zu Blaualgen sei dringend zu vermeiden, heißt es.
Bei Blaualgen handelt es sich um Bakterien, die häufig für eine blaugrüne Färbung und Trübung des Wassers sorgen. Verbreiten sie sich bei warmen Temperaturen, kann das zu Problemen führen. Laut Kreis sind die meisten Blaualgenarten für Menschen zwar harmlos, einige enthalten jedoch Giftstoffe und lösen bei hohen Konzentrationen allergische Reaktionen aus. Bei Verschlucken können auch Übelkeit, Durchfall und Erbrechen auftreten. (aga/lth)