TreffsicherheitMarienheider schossen um Ostereier – großer Andrang

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Am Schießstand stehen mehrere Schützinnen und Schützen mit dem Gewehr im Anschlag.

Beim Osterschießen in Marienheide durfte jedermann unter fachkundiger Aufsicht teilnehmen.

Ostereier suchen kann jeder – in Marienheide muss man treffsicher sein, bevor man eines der bunten Eier sein Eigen nennen darf.

Seit 1981 laden die Sportschützen des Schützenvereins Marienheide traditionell zum Osterschießen in ihren Schießkeller an der Pestalozzistraße ein. Wegen der Corona-Pandemie hatte dieses zwei Jahre nur in sehr kleinem Rahmen stattgefunden. Umso mehr freuten sich Bernd Sorge (56), Vorsitzender der Sportschützen, und Ines Wölky, Vorsitzende des Schützenvereins Marienheide, dass in diesem Jahr das Osterschießen wieder im gewohnten Umfang stattfinden konnte.

Mehrere hundert Eier-Aspiranten

Sowohl am Gründonnerstag als auch am Ostersamstag ließen sich die Fans der Veranstaltung nicht lange bitten. „Allein am Gründonnerstag hatten wir über 300 Starts. Das ist super. Die Resonanz ist wie in der Vergangenheit wieder sehr gut“, erzählt Wölky, dass es Stammgäste – darunter viele Familien – gibt, die seit 20 Jahren oder länger dabei sind.

Auch am Ostersamstag sorgte die Besucherzahl für Freude bei den Veranstaltern. Dabei gilt: Jeder Teilnehmer hat drei Schuss zur Verfügung, ein Treffer bringt neben wichtigen Punkten jeweils auch ein Ei. Maximal können zehn Punkte pro Schuss erreicht werden. Nicht selten muss ein Stechen entscheiden, wer es auf das Siegertreppchen schafft. Wölky erklärt: „Beim Sportschießen ist Konzentration, Disziplin, innere Ruhe und körperliche Fitness ausschlaggebend. Aber heute zählt der Spaß.“ Deshalb stünden auch nicht die Sportschützen am Luftgewehr. Teilnehmen darf jedermann unter fachkundiger Aufsicht. Die Kleinsten ab sechs bis zwölf Jahren dürften sich am Lichtpunktgewehr ausprobieren.

Neben den Ostereiern winkten für diejenigen, die die meisten Punkte beim Osterschießen holten, Sachpreise, darunter ein Essensgutschein, Obstkorb oder Pittermännchen. „Wir sind sehr zufrieden. Die Arbeit hat sich auf jeden Fall gelohnt“, zieht Sorge von den Sportschützen ein positives Fazit. Der Erlös wird sowohl den Sportschützen zu Gute kommen, als auch dort, wo es gerade benötigt wird.


Trainiert wird bei den Sportschützen immer mittwochs, 19.30 bis 21 Uhr, im vereinseigenen Schießkeller. Mehr Infos erhalten Interessierte per E-Mail.

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