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Knochenfund auf FriedhofMenschlicher Schädel ist 50 Jahre alt

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Der im August gefundene menschliche Schädelknochen.

Erkelenz – Die Anfang August von einen jungen Pärchen angeblich auf dem Friedhof des Umsiedlungsortes Immerath am Tagebau Garzweiler gefundenen Schädelknochen sind mindestens 50 Jahre alt. Dies ist das Ergebnis einer pathologischen Untersuchung, die die Polizei in Erkelenz in Auftrag gegeben hatte. Der Fall sei damit für die Polizei erledigt, sagte eine Sprecherin. Es gebe keinen Anhaltspunkt für ein Verbrechen.

Vorwürfe an die Stadt Erkelenz und RWE

Auch für die Stadt Erkelenz und das Unternehmen RWE ist das Thema anscheinend abgeschlossen. Aufgrund des Knochenfundes hatte das Pärchen RWE und der Stadt Erkelenz vorgeworfen, „schlampig“ bei den Umbettungen auf dem Friedhof vorgegangen zu sein. Das hatte RWE vehement bestritten. Der Konzern behielt Recht.

Das Alter des Schädelknochens beweise, dass der Schädel nicht von einer Umbettung auf dem Friedhof stammen könne, heißt es. Denn die Gräber, die auf dem Friedhof umgebettet werden, seien höchstens 30 Jahre alt. Demnach könnten auch Knochen aus Gräbern, die umgebettet werden, maximal 30 Jahre alt sein.

Ursachen für den Fund bleiben unklar

Wie die Knochen auf den Friedhof gelangten, bleibt unklar. In der Nähe befindet sich eine archäologische Ausgrabung an der ehemaligen Immerather Kirche. Bei dieser gibt es zahlreiche Knochenfunde, da rund um die Kirche jahrhundertelang Leichen bestattet wurden.

Das junge Paar, das den Knochenfund bei der Polizei gemeldet hatte, hatte sich im Internet als „RWE-Gegner“ dargestellt. (wm)