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Frische LebensmittelKerpener Bauernhof eröffnet Smartstore „Kolping’s Jode Lade“

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Das Foto zeigt eine Familie in einem Einkaufsladen.

Zur Eröffnung des Smart Shops „Kolping's Jode Lade“ auf dem Kolpinghof half die ganze Familie mit: Carlotta, Monique Kolping, Caspaar, Piet und Michael Kolping (v.l.n.r.).

Das neue Geschäft ohne Personal wurde mit einem Hoffest eingeweiht. Künftig gibt es hier regionale Lebensmittel, Blumen und Mitbringsel.

Mit einem Hoffest auf dem Kolpinghof eröffnete Familie Kolping den ersten Smartstore in Kerpen: „Kolping’s Jode Lade“. Das elektronische Kassensystem ermögliche Kunden den täglichen, bargeldlosen Einkauf von Eiern, tiefgefrorenem Fleisch und Fleischprodukten aus der „fairen Viehwirtschaft“ des Kolpinghofes, erläuterte Geschäftsführerin Monique Kolping, die die Direktvermarktung der Hofprodukte leitet.

Weitere saisonale Produkte benachbarter landwirtschaftlicher Betriebe wie Spargel und Erdbeeren biete sie an, als auch Grillsaucen, Gewürzen, Pommes Frites, Kaffee und Kartoffeln. Getränke, frische Blumen am Wochenende und Geschenkkörbe für alle, die ein Mitbringsel suchten, ergänzten das Sortiment, so Monique Kolping. Von 5 Uhr morgens bis 1 Uhr nachts sei „Kolping’s Jode Lade“ täglich geöffnet. „Regionale und faire Produkte“ würden so im Alltag leichter verfügbar, summiert Monique Kolping die Vorzüge für Kundinnen und Kunden. Auch ein Portrait des seligen Adolph Kolping findet sich in einem der vielen Regale.

Kerpen: Smartstore löst den „Regiomat“ ab

Der neue Smartstore mit seinem erweitertem Angebot und tiefgefrorenem Fleisch, erreichbar über die Neustraße, löse das Häuschen mit dem Regiomaten für gekühlte Lebensmittel und Eier an den Hühnerställen des Hofes neben der Landstraße ab. Schon diese Möglichkeit des Einkaufes ohne Personal habe sich gelohnt, und Mut gemacht, die hohen Investitionen für den neuen Laden zu leisten, sagte Monique Kolping.

Viele erkundeten zum Hoffest das Angebot im neuen Laden und erprobten das Kassensystem, das nicht per Laserscan, sondern per Magnetstreifen automatisch Produkt und Preis erkennt. Wie es geht, erläuterte Linda Rolffmeyer den Gästen, die gerne bei Monique Kolping als ihre „Lieblingskundin“ ihres Betriebes für Grafik und Webdesign aushalf.

Das Foto zeigt Kunden, die eine Frischetheke inspizieren.

Das Sortiment in der Frischetheke und Tiefkühltruhe nahmen die Gäste des Hoffestes zur Eröffnung von „Kolping's Jode Lade“ unter die Lupe.

Als „gute Idee“ und „Laden, der in Kerpen fehlte“ begrüßten Rüdiger Bartnik und Ute Bartnik Wimmer „Kolping’s Jode Lade“. Sie können sich gut vorstellen, für die spontane Grilparty an Feiertagen und Sonntagen hier einzukaufen oder wenn sie auf der Suche nach einem besonderen Stück Fleisch seien. „Man weiß, wo es herkommt“, Fleischeinkauf sei Vertrauenssache, war sich das Paar einig.

Aus seiner Tierhaltung macht der Landwirt kein Geheimnis, im Gegenteil die Familie bewirbt den Kolpinghof als Ausflugziel für Familien und jene, die wissen möchten, wie Nahversorgung direkt ab Hof aussehen kann. Dazu dürfen alle einen Blick in die Hühnerställe werfen und am offenen, weitläufigen Stall auf Tuchfühlung zu den jungen Bullen gehen. Es sind französische Limousinrinder, die für ihr besonders feinfaseriges Fleisch bekannt sind. „Ein vernünftiges Tier braucht vernünftiges Futter“, sagte der Landwirt. Er verwende Futter aus eigenem Anbau. Mit ihrem Mist dünge er in Kreislaufwirtschaft wieder die Felder.

Von den Eltern Marlies und Hans-Peter Kolping haben Monique und Michael Kolping in siebter Generation den die Rinderhaltung im Kolping Hof übernommen, dessen Wurzeln bis ins Jahr 1773 zurückreicht. Freunde und die ganze Familie halfen zum Hoffest aus, die Kinder Carlotta, Piet und Caspaar, die Landfrau Marlies Kolping backte mit den Freundinnen Roni und Christine Waffeln, am Grill bereiteten Männer „Kolping’s Roastbeef Sandwich“ zu. Pfarrer Ludger Möers gab „Kolping’s Jode Lade“ den kirchlichen Segen.