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Streetfood-FestivalIn Wesseling gab es Stroopwaffeln, scharfe Nudeln und afghanischen Reis

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Zu sehen ist ein Mann, der Waffeln mit Sirup bestreicht.

Sandro Hascher zeigte den Gästen, wie seine Waffeln gemacht werden. 

Mehr als 20 Stände auf dem Alfons-Müller-Platz boten Köstlichkeiten der internationalen Küche.

„Essen ist Vielfalt und Genuss. Und das in Gemeinschaft zu erleben, macht glücklich“, brachte es Michaela Feind auf dem Punkt, als sie mit Freunden am Samstagnachmittag das Street-Food-Festival in Wesseling besuchte. „Es ist schön, dass es das hier gibt.“ Zum fünften Mal fand die Genussmeile am Pfingstwochenende auf dem Alfons-Müller-Platz statt, organisiert von der WEvent UG und der Stadt Wesseling als Kooperationspartnerin.

Mehr als 20 Food Trucks luden zu einer kulinarischen Reise um die Welt ein. „Wir haben diesmal auch einen Obst-und Gewürzstand dazugewonnen“, berichtete Ramon Wiener von WEvent.

Spezialitäten der jamaikanischen Küche

„Ich habe mich heute für mexikanischen Tacos entschieden“, freute sich Sandra Müller. Unterdessen konnte man Jomo Nunes beobachten, wie er an seinem Stand mit jamaikanischer Küche Hähnchen grillte. „Dazu gibt es eine hausgemachte Marinade mit Lauchzwiebeln, Chilis und aromatischen Gewürzen“, erzählte Nunes. „Die ist bei uns etwas Besonderes“, ergänzte seine Frau Maria Giangreco. Zur Speisekarte gehörten auch karamellisiertes Hähnchen mit Reis und Dumplings. Für Vegetarier waren unter anderem Wraps mit Kidneybohnen, Tofu-Hack, Reis, Salat, Jalapeños mit Sauerrahm und Jerk-Soße im Angebot.

Nur wenige Meter weiter brachte Julia Unger vom Skovorodka ihren Gästen Wareniki. Das sind mit cremiger Kartoffelfüllung versehene Teigtaschen – nach Mamas Rezept zubereitet. Schön weich im Biss, serviert mit Schmand und Röstzwiebeln. „Lecker“, lautete das Urteil am Stehtisch. Daneben gab es hier Schaschliks direkt vom Holzgrill, auch nach einem Familienrezept hergestellt und 48 Stunden in Tomaten und Zwiebeln mariniert.

„Bei uns gibt es etwas, was der europäische Mund nicht kennt. Wir bieten authentisches afghanisches Essen an“, betonte Hila Amir an ihrem Wagen. Wer wollte, konnte hier das Nationalgericht Afghanistans, Kabuli Palau, probieren. „Dazu gehören Basmatireis mit verschiedenen Gewürzen, die wir hier selbst mahlen, karamellisierten Karottenstreifen und Rosinen“, so Amir.

Zu sehen ist eine Frau, die ein Schälchen mit Teigtaschen in der Hand hält.

Julia Unger vom Skovorodka Stand servierte den Gästen in Wesseling ihre Wareniki, gefüllte Teigtaschen nach Mamas Rezept.

Zudem gab es auch wieder den Makiman-Stand, der als Sushirolle auf vier Rädern daherkommt. Neben frittierten Rolls mit Lachs oder Avocado war ein Buldak Cheese Corn Dog neu im Angebot auf dem Foodfestival. Dabei werden zwei Trends kombiniert: es gibt scharfe Buldak-Nudeln und ein knuspriges Korean Corn Dog.

Bernd Ahlens und Heiko Hoffmann interessierten sich eher für Nachtisch und bereuten es nicht, eine Stroopwafel bei Sandro Hascher probiert zu haben. „Diese niederländischen Waffeln zeichnen sich durch eine weiche Sirupfüllung zwischen zwei dünnen Waffelschichten aus“, erklärte er und bestellte sie mit Schokosoße und Früchten. „Richtig gut und süß“, resümierten die Naschkatzen. Gefragt an diesem Sonnentag waren auch einige kühle Getränke, vom griechischen cremigen Eiskaffee bis hin zum gekühlten Cocktail.