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FrauenfußballEntwarnung bei FC-Kapitänin Marina Hegering

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MUNICH, GERMANY - SEPTEMBER 19: Marina Hegering 33 1. FC Cologne getting her femoral taped asfter she got injured during the Google Pixel Frauen-Bundesliga match between FC Bayern Munich and 1. FC Cologne at FC Bayern Campus Munich, Germany. Photo by Sven Beyrich/Sports Press Photo PUBLICATIONxNOTxINxBRAxMEX Copyright: xSvenxBeyrich/SPPx Sportspressphoto_SPR235322

Angeschlagen: FC-Verteidigerin Marina Hegering

Die Kölner Abwehrchefin hat sich bei der Pleite in München nicht schwer verletzt und ist sogar eine Option für das Pokalspiel am Samstag.

Gute Nachrichten bei den Fußballerinnen des 1. FC Köln: Kapitänin Marina Hegering hat bei der 2:5-Niederlage in München – anders als zunächst befürchtet – keine schwere Verletzung davongetragen. Die 36-Jährige könnte damit idealerweise am Samstag (14 Uhr) im DFB-Pokalspiel der ersten Hauptrunde bei Hertha BSC zur Verfügung stehen.

„Marina geht es gut“, berichtete Trainerin Britta Carlson dieser Zeitung. „Sie hatte einfach nur leicht etwas gemerkt und wollte kein Risiko eingehen.“ Am Dienstag stand Hegering schon wieder auf dem Trainingsplatz. „Wir bauen sie diese Woche weiter auf. Stand jetzt sieht es gut aus, dass sie auch am Wochenende dabei sein kann. Das MRT hat zum Glück keine strukturelle Verletzung gezeigt.“

Der 1. FC Köln und die Zweitligisten

Hegerings Präsenz auf dem Platz würde der Mannschaft zweifellos helfen, in Berlin nicht zum dritten Mal in Folge bei einem Zweitligisten aus dem DFB-Pokal auszuscheiden. Im Vorjahr scheiterte der FC im Achtelfinale mit 2:3 beim SC Sand. In der Saison davor, damals noch unter Trainer Daniel Weber, endete die Pokalreise bereits im ersten Spiel mit einem 7:8 im Elfmeterschießen bei Borussia Mönchengladbach.

„Wir sind zweimal im Pokal gegen Zweitligisten rausgeflogen, im letzten Jahr auch zu Recht, weil wir das einfach nicht seriös genug angegangen sind“, blickte Carlson selbstkritisch zurück und betonte: „Ich weiß, dass unsere Mannschaft als gesamtes Team diesen Fehler kein zweites Mal machen will. Wir gehen die Aufgabe sehr seriös an. Wir haben den Gegner am Wochenende auch noch einmal in Frankfurt beobachtet. Wir wissen, was auf uns zukommen wird.“

Hertha BSC steht als Aufsteiger nach den ersten sieben Spielen sogar auf dem zweiten Platz der Zweitliga-Tabelle. „Die haben eine Mannschaft, die Fußball spielen will, die gute Ideen hat und robust ist“, charakterisierte Carlson den kommenden Gegner, konstatierte aber im selben Atemzug: „Trotzdem steht außer Frage, dass es an uns liegt, wie wir das Spiel gestalten. Wir wollen die Partie unbedingt gewinnen. Wir sind der Favorit, das wollen wir auch ganz deutlich zeigen.“

Trainerin Britta Carlson erwartet 100 Prozent Einsatz

Entscheidend sei, dass ihre Mannschaft die Aufgabe diesmal über die komplette Spieldauer nicht auf die leichte Schulter nehme: „Dafür braucht es eine ganz seriöse Leistung mit 100 Prozent Einsatz. Wenn wir nicht Vollgas geben und nur ein bisschen weniger Einsatz zeigen, dann wird es wieder schwer.“

Entsprechend werde die Trainerin auch nicht groß rotieren. Gerade die Torhüterposition wird im Pokal gerne für einen Wechsel genutzt. Carlson unterstrich jedoch, dass Lisa Schmitz auch in Berlin zwischen den Pfosten stehen werde: „Wir werden im Tor nicht rotieren. Es geht für uns bei der Partie nicht um Spielpraxis, sondern in erster Linie darum, in die nächste Runde einzuziehen. Lisa hat gute Spiele gemacht, tut der Mannschaft gut und bleibt auch am Samstag im Tor.“

Auch bei den Feldspielerinnen plane Carlson keine großen Veränderungen: „Wir werden uns natürlich anschauen, wie die Trainingsleistungen sind. Aber wir haben uns gerade in den vergangenen Wochen auf den bestimmten Positionen und in den Abläufen immer besser einspielen können. Das ist wichtig für die kommenden schweren Aufgaben. Eine große Rotation haben wir nicht geplant.“