Said El Mala ist der 44. deutsche Nationalspieler des 1. FC Köln. Nach seinem Debüt sprach der 20-Jährige über seine Gefühle und Bundestrainer Jürgen Klopp.
Debüt im NationalteamKölner El Mala beeindruckt von Trainer Jürgen Klopp

Said El Mala gab am Donnerstag sein Debüt in der deutschen Nationalmannschaft.
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Said El Mala (20) hat seine ersten Tage unter dem neuen Bundestrainer Jürgen Klopp (59) hinter sich. Am Donnerstagabend (1. Oktober 2026) kam er auch zu seinem Debüt in der deutschen Nationalmannschaft.
El Mala wurde in der zweiten Halbzeit für Kapitän Serge Gnabry (31) eingewechselt und durfte sich vorne links beweisen. Er wurde damit zum 44. DFB-Nationalspieler des FC in der Historie des Klubs.
Said El Mala will „Schlacht gegen Griechenland hinlegen“
Nach der Partie durfte El Mala noch nicht mit den Journalisten sprechen. Er stand in den Katakomben der Allianz-Arena hinter einer Pappwand und schaute zu, wie die Kollegen Gnabry, Tom Bischof (21) oder Jonas Urbig (23) mit den rund 50 Journalisten sprachen. Wenig später ging El Mala mit seiner Kulturtasche alleine Richtung Mannschaftsbus.
Mit Sky und RTL sprach El Mala jetzt über sein erstes Länderspiel: „Ich glaube, wir waren von der ersten Minute da, das hat man auch auf der Bank gespürt. Und da wollte man unbedingt reinkommen und unbedingt mitspielen. Das sah schon sehr, sehr spaßig von außen aus. Besser konnte ich mir das nicht vorstellen.“
Für ihn fühlt sich alles noch an wie ein großer Traum: „Wenn mir jemand vor drei, vier Jahren gesagt hätte, dass ich mein Debüt gebe, hätte ich es nicht geglaubt. Es fühlt sich einfach gut an. Aber jetzt geht es darum, weiterzumachen, weiterzuarbeiten.“ Schon während des Spiels hatte Klopp dem jungen Kölner immer wieder Anweisungen und Tipps gegeben. Danach sprachen die beiden noch länger auf dem Rasen über die Partie und fuchtelten mit den Armen.
El Mala schätzt den Coach sehr: „Er ist einfach ein Trainer, der offen und ehrlich mit dir ist. Wir müssen es ja nicht kleiner reden, als es ist: Er hat eine Riesenkarriere hingelegt. Er weiß auch, was er macht, und das wissen die Spieler. Dann hört man auch noch mal anders zu, als wenn ein anderer Trainer vor dir steht. Und ja, das gibt, glaube ich, allen so ein Gefühl von ‚Okay, das kann was werden‘.“
Den oft zitierten Klopp-Faktor versucht El Mala so zu erklären: „Der ist wirklich schwer zu beschreiben. Den muss man miterleben – hautnah. Der Coach ist so nah an uns dran und gibt uns allen so ein Gefühl, ein Teil davon zu sein. Wie er mit uns spricht, wie er uns anzündet – auch vor dem Spiel oder in der Woche. Das gibt einfach ein gutes Gefühl. Es macht extrem Spaß, unter ihm zu trainieren. Auch mit der Truppe, die da ist. Jeder versteht sich mit jedem gut. Und das sieht man dann, glaube ich, auch auf dem Platz.“
Nach dem 2:0-Sieg über Serbien, der auch für Klopp der erste Sieg als Bundestrainer war, will Deutschland am Sonntag (4. Oktober, 20.45 Uhr) in Thessaloniki gegen Griechenland nachlegen (live bei RTL). Zuletzt gab es eine 0:1-Niederlage für den DFB. Davor hatte die Auswahl 1:1 gegen die Niederlande gespielt. Um das Viertelfinale der Nations League zu erreichen, wäre ein Sieg in Griechenland gut.
El Mala ist jedenfalls heiß auf Revanche: „Da ist noch eine Rechnung offen. Wir brennen, haben Bock auf das Spiel. Wir werden uns gut vorbereiten. Und dann werden wir hoffentlich eine Schlacht hinlegen. Ich habe schon mal mit der U21 in Griechenland gespielt. Da war es zwar nicht so voll, aber man hat schon gespürt, dass sie auch eine gute Fankultur haben. Wir werden uns darauf vorbereiten.“


