FC-Hoffnung führt U20 als Kapitän auf den Platz und trifft beim 3:1 gegen Italien. Achtungserfolg für Australien um Okon-Engstler.
FC-Spieler auf LänderspielreiseKölns Moore setzt für England ein Ausrufezeichen

FC-Neuzugang und -Hoffnungsträger Mikey Moore
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Seit dieser Saison gehören drei junge Engländer zum Bundesliga-Kader des 1. FC Köln; und alle sind in diesen Tagen auf Länderspielreise. Offensivhoffnung Mikey Moore setzte bereits ein Ausrufezeichen: Der 19-Jährige gab sein Debüt für Englands U20 und erzielte beim 3:1 gegen Italien das Tor zum zwischenzeitlichen 2:0.
Bei seinem Debüt in der Elite League stand Moore direkt in der Startelf, führte die Mannschaft sogar als Kapitän aufs Feld und spielte auf dem linken Flügel. Der von Tottenham an den FC ausgeliehene Profi traf in der 52. Minute und wurde nach 80 Minuten ausgewechselt. Jesse Derry hatte England zuvor in Führung gebracht. Für Italien verkürzte Airidas Golambeckis mit einem Eigentor; kurz nach Moores Auswechslung erhöhte Shea Lacey auf 3:1. Die Partie fand im Estadi Olímpic Camilo Cano in La Nucía statt. Im Sportkomplex an der Costa Blanca absolvierte der FC im vergangenen Januar sein Trainingslager. Am Dienstag, 29. September, trifft England dort auf Frankreichs U20. Am 3. Oktober spielt England gegen Deutschlands U20.
Said El Mala, der am Sonntag zur deutschen Nationalmannschaft stößt und auf sein Debüt hofft, kann sich vorstellen, künftig mit Moore eine erfolgreiche Flügelzange zu bilden. „Es hat Spaß gemacht, mit Mikey zu spielen. Es war das erste Spiel, da kann man nicht erwarten, dass alles klappt. Aber wir verstehen uns gut auf und neben dem Platz. Wir wissen beide, was der andere macht. Das macht Bock auf mehr. Mikey ist ein lieber Junge, offen und spricht gern“, sagte der 20-Jährige. Mit Deutschland spielt El Mala am 1. Oktober gegen Serbien und am 4. Oktober gegen Griechenland.
Für Verteidiger Jahmai Simpson-Pusey (20) stehen mit der U21 nach der Partie gegen Kasachstan die Spiele gegen die Slowakei (2. Oktober) und Irland (6. ) an. Für Offensiv-Neuzugang Reigan Heskey (18) und Englands U19 folgen die Partien gegen Norwegen (29. September) und Belgien (5. Oktober).
1. FC Köln: Okon-Engstler tankt fernab von Köln Selbstvertrauen
Die weiteste Reise unter den FC-Profis hatte Paul Okon-Engstler. Der Mittelfeldspieler ist für Australien im Einsatz und trifft zweimal auf Brasilien. Im ersten Duell gelang den Socceroos mit dem 1:1 ein Achtungserfolg. Die Australier sahen in Queensland sogar lange wie die Sieger aus, ehe Brasilien in der Nachspielzeit ausglich. Gegen die mit Raphinha, Vinícius Júnior und Marquinhos angetretenen Südamerikaner verteidigte Australien engagiert und hielt lange dagegen. Okon-Engstler stand in der Startelf, überzeugte und wurde in der 84. Minute ausgewechselt. Am Dienstag, 29. September, treffen die beiden Nationen erneut aufeinander. Bei Australien ist Okon-Engstler wie schon bei der WM gesetzt. In Köln bekam er zuletzt hinter Ellyes Skhiri, Ísak Jóhannesson und Tom Krauß immer weniger Spielzeit. Der Abstand zum Geißbockheim und das Vertrauen von Nationaltrainer Tony Popovic könnten ihm helfen, vor dem Derby gegen Borussia Mönchengladbach am 11. Oktober Selbstvertrauen zu gewinnen.
Luka Lochoshvili tritt mit Georgien nach dem Duell gegen Nordirland an mit seiner Mannschaft am 28. September auf die Ukraine. Am 2. Oktober trifft der Verteidiger mit seinem Team dann auf Ungarn und am 5. Oktober erneut auf Nordirland. Rav van den Berg ist mit der niederländischen U21 gegen Norwegen im Einsatz. Die weiteren Gegner sind Slowenien (2. Oktober) und Bosnien und Herzegowina (6. Oktober). Ísak Jóhannesson spielt mit Island am Samstag zunächst gegen Estland. Danach folgen die Partien gegen Luxemburg (29. September), Bulgarien (3. Oktober) und erneut Estland (6. Oktober).
Bereits am Donnerstagabend bestritt Ghana mit Gideon Mensah das Auftaktspiel der Afrika-Cup-Qualifikation. Ghana unterlag der Elfenbeinküste mit 0:2. Der Kölner Linksverteidiger spielte die vollen 90 Minuten. Für Ghana stehen noch die Länderspiele gegen Gambia (29. September) und Marokko (4. Oktober) an. (LW)
