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Bayer 04Exequiel Palacios vor sehnlich erwartetem Debüt für die Werkself

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Exequiel Palacios 

Leverkusen – Vor gut zwei Wochen hat Peter Bosz seinen Vertrag in Leverkusen verlängert und gesagt: „Wir sind noch in drei Wettbewerben vertreten, wir wollen so weit wie möglich kommen und einen Titel davon gewinnen.“ Dass dies in der Bundesliga nur durch eine Abfolge mehrerer Weltwunder möglich sein wird, ist spätestens seit der 1:2-Niederlage in Hoffenheim klar.

Die Europa League (nächster Gegner FC Porto) ist ein Wettbewerb mit maximal ungewissem Ausgang. Bleibt als realistischste aller Optionen wie immer der DFB-Pokal. Da trennen den Werksklub, wie alle Teilnehmer des Achtelfinales, vier Siege vom Titel. Der erste soll am frühen Mittwochabend gegen den VfB Stuttgart (Bay-Arena, 18.30 Uhr) gelingen.

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Die Gefahr, den Zweitligisten zu unterschätzen wie im Vorjahr zur selben Zeit im Achtelfinale den 1. FC Heidenheim (1:2), wurde durch das eigene Versagen gegen Hoffenheim stark gemindert. Peter Bosz war unglaublich sauer auf seine Mannschaft, die wieder Top-Chancen im Dutzend verschleuderte und den Gegner zu dessen Toren einlud. Einer der Schwachpunkte war das defensive Mittelfeld, das gegen Stuttgart die lang ersehnte Verstärkung in Form des für rund 17 Millionen Euro verpflichteten Argentiniers Exequiel Palacios (21) bekommen könnte, der in der Bundesliga noch eine Sperre von drei Spielen absitzen musste. Überraschender wäre das Debüt von Innenverteidiger Edmond Tapsoba (21, kam für 18 Millionen Euro von Vitoria Guimaraes), der sich erst seit vergangenen Freitag beim Team befindet.

Ein Versagen wie vergangenes Jahr ist für den DFB-Pokal-Sieger von 1993 nicht denkbar. Der Schaden wäre größer als ein nicht in Erfüllung gegangener Wunsch des Trainers.