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Gerüchte um Bayer 04So sind die Pläne mit Quansah, Palacios, Medina und Diaby

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Fußball, Männer: Champions League, Bayer Leverkusen - FC Arsenal, K.o.-Runde, Achtelfinale, Hinspiele, BayArena, Jarell Quansah (Bayer Leverkusen), Viktor Gyökeres (FC Arsenal) und Exequiel Palacios (Bayer Leverkusen) (l-r) kämpfen um den Ball. +++ dpa-Bildfunk +++

Leverkusens Jarell Quansah (l.) und Exequiel Palacios im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League 2025/26 gegen Viktor Gyökeres und den FC Arsenal.

Bayer 04 Leverkusen hat unterschiedliche Herangehensweisen bei Jarell Quansah und Exequiel Palacios - Moussa Diaby noch einmal für Al-Ittihad?

Ab Dienstag ist Bayer 04 wieder komplett. Mit Jarell Quansah und Exequiel Palacios kehren die letzten WM-Fahrer in den Trainingsbetrieb zurück. Die Nationalmannschaften beider Spieler – England und Argentinien – standen sich im Halbfinale gegenüber; keiner der beiden Akteure kam dabei zum Einsatz.

In Leverkusen sind beide hingegen als feste Bestandteile der Mannschaft für die kommende Saison eingeplant. Zugleich gab und gibt es bei beiden Gerüchte über einen möglichen Abgang. Die Verantwortlichen von Bayer 04 gehen bei Quansah und Palacios jedoch sehr unterschiedlich vor.

Quansah kam vor einem Jahr vom FC Liverpool und war einer der stabilsten Zugänge. Meistens spielte er den rechten Part einer Dreierkette. Diese Position gibt es in dieser Form unter dem neuen Trainer Carles Martínez jedoch nicht mehr. Quansah sieht sich als Innenverteidiger, spielte bei der WM jedoch als Rechtsverteidiger in der Viererkette von Thomas Tuchel. Bei Bayer 04 wird intern darüber nachgedacht, Quansah als Absicherung auf der rechten Seite einzusetzen. Die Verantwortlichen halten auf dem Transfermarkt dennoch weiter nach einem Rechtsverteidiger Ausschau.

Fest steht: Quansah wird aller Voraussicht nach bleiben und gilt als unverkäuflich. Der FC Liverpool hatte sich eine Rückkaufoption in Höhe von rund 80 Millionen Euro gesichert und zuletzt erhebliche Verletzungsprobleme in der Abwehr gehabt. Gerüchte über eine Rückkehr des 23-Jährigen kamen auf. Nach Informationen dieser Redaktion lief die Klausel jedoch bereits vor Juli ab.

Berater schüren Gerüchte

Bei Exequiel Palacios ist die Lage etwas komplizierter. Wegen des Verpassens der Champions League muss der Argentinier auf Geld verzichten. Laut „Bild“ soll sein Gehalt vertraglich um 25 Prozent reduziert werden. Andere Klubs zeigen Interesse an Palacios, der – wie jeden Sommer – mit einem Wechsel kokettiert. Ipswich Town hat Bayer 04 nach unseren Informationen ein Angebot unterbreitet, das der Klub jedoch abgelehnt hat. Rund 35 Millionen Euro will Leverkusen für den 27-Jährigen haben.

Der Argentinier soll sich selbst nicht bei einem Aufsteiger der Premier League sehen, sondern vielmehr bei einem Spitzenklub. Ob dieser Wunsch in diesem Sommer in Erfüllung geht, erscheint mehr als fraglich. Palacios’ Berateragentur KMB ist eine neue Kooperation eingegangen und soll hinter den Kulissen Gerüchte schüren. Bayer 04 wäre gesprächsbereit, sobald ein Klub auf die Forderungen der Verantwortlichen eingeht. Solange bleibt „Pala“ – wie Quansah – fest bei Trainer Carles Martínez eingeplant.

Der Coach erhält am Dienstag wohl weitere Verstärkung im Training. Facundo Medina, Landsmann von Palacios, absolvierte am Montag seinen Medizincheck in Leverkusen. Er soll einen Vertrag bis 2031 unterschreiben. Rund 20 Millionen Euro fließen für den Innen- und Linksverteidiger an Olympique Marseille. Die Verpflichtung Medinas dürfte ein wesentlicher Grund dafür sein, dass Quansah künftig häufiger als rechter Außenverteidiger spielen wird. Leverkusen hat mit Miguel Gutiérrez, der für 30 Millionen Euro vom SSC Neapel kam, bereits einen neuen Stamm-Linksverteidiger verpflichtet.

Für Medina bleibt damit die Position des linken Innenverteidigers. Daneben ist Edmond Tapsoba gesetzt und gilt zugleich als Favorit auf das Kapitänsamt in der kommenden Saison. Die Idee: Gutiérrez soll im Stil seines Vorgängers Alejandro Grimaldo im Ballbesitz nach vorne schieben. So entsteht ein Dreieraufbau mit Medina links und Quansah rechts. Quansah könnte dabei Moussa Diaby auf der rechten Seite absichern, dessen Transfer in dieser Woche perfekt gemacht werden soll.

Bei Diaby hofft Bayer 04 weiter auf eine schnelle Einigung über eine Abfindungszahlung zwischen dem 27 Jahre alten Franzosen und seinem Klub Al-Ittihad, bei dem er bis 2029 unter Vertrag steht. Die Leverkusener Verantwortlichen bleiben zuversichtlich und betonen, ihre Hausaufgaben gemacht zu haben. Bayer hat sich sowohl mit dem Klub als auch mit Diaby geeinigt. Ein Vertrag bis 2031 liegt bereit.

Es ist allerdings möglich, dass Diaby am Dienstag tatsächlich noch einmal für Al-Ittihad aufläuft. Der Klub bestreitet gegen Al-Jazira aus den Vereinigten Arabischen Emiraten ein wichtiges Qualifikationsspiel in der AFC Champions League. Es ist möglich, dass der saudische Klub Diaby erst danach freigibt.