Bayer 04 Leverkusen empfängt am Mittwoch (20.45 Uhr, Sky und RTL+) in der zweiten Runde des DFB-Pokals den 1. FC Nürnberg. Das Spiel gegen den Zweitligisten ist noch nicht ausverkauft, es gibt noch Restkarten für die BayArena.
Trainer Carles Martínez äußerte sich vor der Partie über...
...Heimspiele und Stimmung:
„Wir haben jetzt drei Heimspiele am Stück. Dass unsere Spiele zu Hause gut laufen, macht uns glücklich. Ich habe das Gefühl, dass die Menschen sehr gern ins Stadion kommen. Morgen müssen wir diese Verbindung gemeinsam nutzen, um gut zu kämpfen und unser Ziel wieder zu erreichen.“
...die Personalsituation
„Kofane, Ben Seghir und Doué sind nah dran, aber ich sage nicht gern, wann sie vermutlich zurück sind. Wir versuchen, mit ihnen die richtigen Schritte zu gehen, damit sie so schnell wie möglich bereit sind. Vielleicht am Wochenende, vielleicht erst nächste Woche, oder es ist besser, alles komplett auszukurieren und nach der Länderspielpause einzusteigen.“
„Wenn alles normal läuft, steht Montrell (Culbreath, Anm. d. Red.) morgen im Kader. Wenn ich kann, gebe ich ihm Minuten, um wieder in Form zu kommen. Er war lange ohne Fußball, aber wir brauchen ihn. Er ist ein unglaublicher Typ. Er ist immer gut drauf, trainiert hervorragend und lacht. Das mag ich. Nach so langer Zeit ohne Fußball müssen wir Wege finden, ihn so schnell wie möglich und auf gute Weise zu integrieren. Ich glaube fest an ihn.“
„Mir ist wichtig, dass sich jeder eingebunden fühlt. Tim (Oermann, Anm. d. Red.) gibt jeden Tag alles. Wenn er spielen muss, wird er der Mannschaft helfen. Morgen ist es eine Möglichkeit. Auch in den kommenden Wochen wird er Minuten bekommen, wir haben im Kader ja gerade Verletzungsprobleme.“
...Ibrahim Maza, seine Reise nach London zum Ballon d'Or und Wechselgerüchte:
„Maza ist ein Kandidat für die Startelf. Wir haben gemeinsam entschieden, dass die Reise nach London eine gute Gelegenheit für ihn war und er sie sich verdient hat. Wir haben gestern und heute das beste Umfeld geschaffen, damit er sich erholt und morgen bereit ist.“
„Maza ist ein Schlüsselspieler für uns. Er ist dynamisch und klug und findet eine gute Balance zwischen Ballbesitz und Räume suchen. Er will immer besser werden und verbessert sich im Abschluss. Aber er ist sehr jung. Er muss weiter zuhören,“
„Daran (Wechselgerüchte, Anm. d. Red.) denke ich nicht. Wir sind so glücklich mit ihm, und wir wollen, dass er noch viele Jahre hier bleibt.“
„Ich hoffe, dass er eines Tages (den Ballon d'Or, Anm. d. Red.) gewinnt. Vor einem Jahr hätte kaum jemand gedacht, dass er gestern dort sein würde. Niemand weiß, wie das Leben verläuft. Das Einzige, was zählt, ist, dass er weiter so hart arbeitet. Er ist ein Top-Typ, und alle mögen ihn, weil er hilft und nicht egoistisch ist. Diese Qualität ist für mich am wichtigsten, als Teamkollege und als Mensch. Sein Talent wird viel bewertet, aber wir müssen ihn weiter fördern und ihn immer besser machen.“
...Trainer Miroslav Klose und den 1. FC Nürnberg:
„Ich habe ihn natürlich immer genau beobachtet. Seine Mannschaft spielt gut und ist in einer guten Form. Man sieht die Qualität, vor allem im Angriff: wie sie Bälle halten, wie sie in den Strafraum kommen. Ich hoffe, dass es morgen schwer für sie wird, aber ich wünsche ihm, dass seine Karriere als Trainer gut verläuft. Als Spieler war er großartig. Ich werde morgen erstmals das Vergnügen haben, mit ihm zu sprechen.“
...Janis Blaswich:
„Ja, er spielt. Ich bin sehr zufrieden mit ihm, er spielt gut.“
...Jonas Hofmann:
„Ich sage nicht, ob er morgen spielt oder nicht, mal sehen. Aber ich bin sehr glücklich mit ihm. Er versteht den Fußball sehr gut, und das hilft uns, gerade wenn wir auf den Flügeln Probleme haben. Es geht nicht nur um den Fußball, sondern auch um sein Verhalten.“
...Reaktion auf die 0:3-Niederlage in Hoffenheim:
„Ich wünsche mir, dass wir jeden Tag perfekt sind, aber wir müssen akzeptieren, dass das nicht immer möglich ist. In manchen Spielen fühlt man sich nicht so, wie man möchte, oder der Gegner ist besser. In der ersten Halbzeit war der Gegner in manchen Momenten besser als wir. In der Pause haben wir andere Wege gesucht, nicht die besten, aber andere, um im Spiel zu bleiben und zu kämpfen. Wir waren nah dran. Vor dem Elfmeter hatten wir mehr Chancen zu treffen. Wir haben heute viel analysiert und diskutiert, was wir besser machen müssen. Wenn wir gewinnen, gibt es aber auch viel zu verbessern. Wenn wir verlieren, passiert oft genau dasselbe.“


