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Die Wusiala-MissionDFB-Duo Wirtz und Musiala soll es bei der WM in den USA richten

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Florian Wirtz und Jamal Musiala

Noch Luft nach oben: Florian Wirtz und Jamal Musiala nach der WM-Generalprobe in Chicago. (Archivbild)

Vor dem WM-Start ruhen die Hoffnungen auf dem DFB-Duo „Wusiala“. Doch erreichen Wirtz und Musiala rechtzeitig ihre Topform?

Nach ihrem glanzvollen EM-Auftakt vor zwei Jahren ruhen die Hoffnungen wieder auf Florian Wirtz und Jamal Musiala. Die Frage ist: Erreichen sie ihre Bestform pünktlich zum Turnierstart?

Fünf Tage vor dem Start der Weltmeisterschaft trainieren Jamal Musiala und Florian Wirtz auf dem Areal der Wake Forest University noch getrennt voneinander. Bei der Auftaktpartie der Gruppenphase am Sonntag (19.00 Uhr/ARD und MagentaSport) in Houston gegen Curaçao sollen die beiden Kreativspieler aber im besten Fall wieder so zusammenwirken wie exakt vor zwei Jahren. Die deutsche Nationalmannschaft eröffnete die Heim-EM am 14. Juni 2024 mit einem 5:1 über Schottland. Wirtz erzielte dabei das erste Tor, Musiala legte den zweiten Treffer nach – der Mythos um das Duo „Wusiala“ war geboren.

Zwei Jahre danach sind die beiden Akteure 23 Jahre alt und die Fans haben hohe Erwartungen. Wirtz' erste Spielzeit beim FC Liverpool verlief wechselhaft und Bayern-Profi Musiala erlitt eine gravierende Beinverletzung, weshalb die Hoffnungen in Deutschland auf einen erneuten Leistungsschub des „Wusiala“-Duos in Amerika groß sind. Dieser soll sich gegen Curaçao einstellen, eine Mannschaft, die in ihrer WM-Vorbereitung eine 1:4-Niederlage gegen die Schotten hinnehmen musste.

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Jamal Musiala und Florian Wirtz: Als «Wusiala» wollen sie jetzt die WM-Bühne rocken. (Archivbild)

Nagelsmann zeigt sich vor WM-Beginn zuversichtlich

Nach dem letzten Testspiel gegen die USA, das mit 2:1 endete, gab sich Bundestrainer Julian Nagelsmann optimistisch. Am Nasa-Standort in Texas äußerte er: „Jamal tritt immer besser auf, Flo ist eh top drauf“. Trotzdem zeigten beide Akteure in Chicago eine Leistung, die noch Steigerungspotenzial hatte.

Das war sechs Tage vorher beim 4:0-Erfolg über Finnland in Mainz noch anders, als Wirtz das 2:0 und Musiala das 4:0 erzielten. Vor seinem ersten WM-Einsatz sagte Wirtz: „Ich fühle mich gut“, gestand jedoch ebenfalls: „Ich weiß nicht, ob ich in Topform bin.“ Seit seinem Wadenbeinbruch links und einer komplizierten Fußverletzung während der Club-WM 2025 wartet Musiala seit Monaten darauf, wieder beständig zu überzeugen. Seine eigene Bewertung lautet: „Ich hatte gute Phasen, manchmal nicht so gute Phasen“.

WM 2026 - Training Deutschland

Es geht auch mal ohne Jamal Musiala als Nebenmann: Florian Wirtz (l) im Golfcart auf dem Weg zum Training.

Völler attestiert dem Duo eine neue Führungsrolle

Rudi Völler (66), der Sportdirektor des DFB, versucht vor dem Spiel gegen Curaçao, Ruhe zu vermitteln. Über Wirtz sagte er: „Die Saison von Flo in Liverpool war nicht so, wie er sich das vielleicht vorgestellt hat. Aber man sieht immer wieder, zu welcher Figur er gereift ist. Er ist ein außergewöhnlicher Fußballer, der enorm wichtig ist, dass wir unsere Ziele erreichen. Und da habe ich bei ihm überhaupt keine Bedenken. Er wird bei seiner ersten WM Top-Leistungen abrufen.“

Völler äußert sich ebenso optimistisch bezüglich Musiala, der schon bei der Weltmeisterschaft 2022 in Katar zum Kader gehörte: „Jamal kommt aus einer sehr schweren Verletzung und hat eine Weile gebraucht, um wieder 90 Minuten zu spielen. Aber das ist kein Problem. Er wird hier super aufgebaut von den Fitnesscoaches, von Julian. Auch wenn es mal bei dem einen oder anderen Spiel ein bisschen weniger war und es nicht so gelaufen ist bei ihm: Er ist ganz nah dran, wieder der alte Jamal Musiala zu werden. Da bin ich total optimistisch, dass das schon gegen Curaçao funktioniert.“

Fußball-WM 2026 - Training Deutschland

Geht es für Jamal Musiala wieder rasant ins Turnier?

Die Ansprüche an das Duo, welches wahrscheinlich zusammen mit Kai Havertz und Leroy Sané die Angriffsreihe formen wird, sind gewachsen. Völler unterstrich dies mit den Worten: „Flo ist nicht mehr der ganz junge Spieler, das gilt auch für Jamal“.

Seine gestiegene Verantwortung innerhalb der Mannschaft beschreibt Wirtz, wobei er vermutlich auch für Musiala spricht, wie folgt: „Ich glaube schon, dass meine Rolle sich verändert hat. Bei der Heim-EM war ich zwei Jahre jünger - und einige ältere Spieler sind jetzt nicht mehr dabei. Ich bin bereit, voranzugehen. Ich traue mir das zu.“ (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.