Barca-Spieler Lamine Yamal zeigt eine Palästina-Fahne. Trainer Hansi Flick gefällt das nicht, Spaniens Premier schon.
„Mir gefällt sowas nicht“Hansi Flick kritisiert Palästina-Aktion von Lamine Yamal

Yamals Aktion löste unterschiedliche Reaktionen aus.
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Hansi Flick, der Coach des FC Barcelona, hat sich von der öffentlichen Geste der Palästina-Unterstützung seines Spielers Lamine Yamal distanziert. Während einer Medienrunde bezog der ehemalige Bundestrainer Stellung zu dem Vorfall, bei dem der junge Angreifer während der Meisterschaftsfeierlichkeiten des Vereins eine große palästinensische Flagge zeigte.
„Mir gefällt sowas nicht“, antwortete Flick auf die Nachfrage eines Reporters. Flick führte weiter aus, mit dem 18-jährigen Yamal geredet und ihm erklärt zu haben: „Wenn er das machen will, ist das seine Entscheidung. Er ist alt genug.“ Diese Kommentare wurden im Vorfeld der Ligabegegnung der Katalanen gemacht, die am Mittwoch (21.30 Uhr) gegen den abstiegsbedrohten Club Deportivo Alavés antreten.
Zuspruch für Yamal aus der spanischen Politik
Anders als der deutsche Coach fand Yamals politische Geste in den sozialen Medien breite Zustimmung. Sogar Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez bewertete das Handeln des Fußballprofis auf eine entsprechende Frage hin positiv. Der sozialistische Politiker erklärte, Palästina habe „jedes Recht zu existieren“.
Innerhalb Europas ist Sánchez als einer der schärfsten Kritiker des militärischen Vorgehens von Israel sowohl im Gazastreifen als auch im Libanon bekannt. Seine kritische Haltung erstreckt sich ebenfalls auf Angriffe Israels und der USA gegen den Iran.
Meisterschafts-Parade mit Hunderttausenden Teilnehmern
Den vorzeitigen Meistertitel hatte sich der FC Barcelona am Sonntagabend gesichert. Ein 2:0-Erfolg über Real Madrid im Clásico machte den Triumph drei Runden vor dem Saisonabschluss perfekt. Am Montag feierten die Spieler und das Betreuerteam den zweiten Ligatitel in Folge mit einer Busparade auf den Straßen der Metropole am Mittelmeer.
Die Zahl der Menschen, die die Straßen säumten, wurde von der Polizei auf rund 750.000 geschätzt. (dpa/red)
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